Tipps

  • Lotteriespiel. Billigwerkzeuge kaufen ist wie Lotterie spielen: Einige Geräte sind immerhin bedingt geeignet, andere von Beginn an Schrott. Kalkulieren Sie den Ausfall der Maschine ein.
  • T.I.P. Die 10-Euro-Maschinen von T.I.P. sind nicht belastbar. Bis auf den Akkubohrschrauber ABS 14.4 gingen alle getesteten T.I.P.-Geräte in die ewigen Jagdgründe ein.
  • Umtausch. Tauschen Sie defekte Maschinen kostenlos um. Umtauschfrist: zwei Jahre ab Kaufdatum.
  • Anspruch. Billiggeräte taugen für gelegentliche Arbeiten ohne hohen Anspruch. Kaufen Sie sich besser ein Markengerät, wenn sie öfter sägen, bohren, schleifen oder schrauben wollen.
  • Leihgerät. Die Alternative, wenn Sie eine Maschine nur für kurze Zeit brauchen. Beispielsweise für eine Renovierung oder zum Hausbau. Einige Baumärkte und Fachhändler vermieten gute Elektrowerkzeuge.

Kauftipps

Folgende Billiggeräte funktionieren immerhin befriedigend. Und halten auch.

  • Akku-Bohrschrauber. Alpha Tools ASE 18–2G. Preis: 18 Euro. Geeignet für alle, die nur mal ein Gewürzregal zusammenschrauben oder eine Spielzeugkiste montieren.
  • Stichsäge. Meister MS 350 E B (18 Euro), Skil 4160 (27 Euro).
  • Handkreissäge. Brüder Mannesmann 12895 (25 Euro), Meister MKR 1200 (41 Euro).
  • Schwingschleifer. Skil 7315 A1 (27 Euro), Meister MSS 135 (11,50 Euro), Black & Decker CD 400 (25 Euro).
  • Schlagbohrer. Billige Schlagbohrmaschinen sind zu schlapp. Kaufen Sie besser eine teurere Maschine, wenn Sie durch Ziegel oder sogar Beton bohren wollen.
  • Bohren. Einhell-Bavaria BSM 650 E. Eignet sich zum Bohren von Metall und zum Schrauben. Preis: 25 Euro.
  • Winkelschleifer. Vergessen Sie billige Winkelschleifer. Die Geräte eignen sich bestenfalls zum Schneiden dünner Stahlprofile. Für Fliesen und Steinplatten taugen sie nicht. Die Alternative: Ein Leihgerät.

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