Tipps

Nebenkosten beachten.

  • Buchen. Billigflüge ordert man am besten über das Internet. Das ist einfach und billiger als per Telefon (Callcenter) oder im Reisebüro. So verlangt British Airways für die Telefonbuchung eine Pauschale von 35 Euro. Bei easyjet und Ryanair muss der Kunde die Kosten für die Kreditkartenzahlung übernehmen. Wer lange im Voraus bucht, zahlt für das Ticket oft nur die Hälfte.
  • Service. Außer bei Air Berlin, DBA und Condor muss bei den Billigfliegern für Essen und Trinken an Bord bezahlt werden. Bei den nationalen Fluggesellschaften ist das nur bei Iberia der Fall.
  • Bedingungen. Gebuchte Flüge, die nicht angetreten werden, verfallen meist. Umbuchungen sind möglich und kosten zwischen 15 und 30 Euro. Bei Air Berlin, Condor, easyjet, Germania Express und Ryanair kann das Ticket gegen eine Gebühr von 15 bis 65 Euro auch auf eine andere Person übertragen werden.
  • Gepäck. In der Regel sind 20 Kilo Freigepäck erlaubt, bei der DBA sogar 64. Bei Ryanair sind es dagegen nur 15 Kilo. Ein Kilo Übergepäck kostet meist zwischen vier und sieben Euro.
  • Flughäfen. Billigairlines landen oft auf kleineren Flughäfen. Besonders Ry­anair bedient viele exotische Airports (zum Beispiel statt Barcelona Girona, statt Paris Beauvais, statt Brüssel Charleroi, statt Venedig Treviso). Das muss kein Nachteil sein. Oft ist die Abwicklung dort sogar schneller. Die Kosten für den Transfer sollten Sie aber einkal­ku­lieren. So kostet beispielsweise die ungefähr 45-minütige Bahnfahrt von London-Stansted zur Liverpool Station fast 20 Euro pro Strecke.

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