Billigairlines Meldung

Die Deutsche BA (dba) firmiert seit Anfang des Jahres als „Low Fare Airline“. Mit günstigen Tarifen, die jederzeit umbuchbar sind, und ohne Restriktionen, wie Mindestaufenthalte oder Vorausbuchungsfristen will sie sich auf dem deutschen Markt behaupten. Das neue Geschäftsmodell bringt für manchen aber auch Nachteile.

So teilte uns test-Leser Bernd A. aus München mit, dass Flüge für unbegleitete Kinder umständlicher zu buchen und teurer geworden sind. Seine beiden Söhne, die in Köln leben, besuchen ihn etwa zehnmal im Jahr. Die Buchung im Reisebüro war bisher einfach. Bei sechs Flügen gab es einen Freiflug. Zahlte er früher pro Hin- und Rückflug und Kind im Schnitt umgerechnet 110 Euro, kostet ihn der günstigste Flug jetzt 97,93 Euro zuzüglich einer Servicegebühr von 25 Euro pro Kind und Flug, insgesamt also 147,93 Euro.

Die Gebühr kann nicht im Voraus bezahlt werden, sondern nur vor dem Einchecken am Schalter. Die Fluggesellschaft teilte uns mit, dass das aus Sicherheitsgründen notwendig sei. Und der Service für unbegleitete Kinder sei teuer. Man habe sich mit der Gebühr den anderen Fluggesellschaften angepasst. Das Motto der dba lautet „billig und flexibel“, zusätzlicher Service muss jetzt bezahlt werden.

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