Bezahlsystem Giropay Schnelltest

Angebot: Mit Giropay bieten Sparkassen, Postbank sowie Volks- und Raiffeisenbanken ihren Onlinekunden ein Bezahlsystem für das Internet. Wer beim Onlinehändler die Bezahloption Giropay wählt, wird automatisch auf die Seiten seines Kreditinstituts geleitet. Dort öffnet sich eine ausgefüllte Überweisungsvorlage. Kunden müssen dann nur noch Geheim- und Transaktionsnummer eingeben, um zu bezahlen.

Vorteil: Giropay ist bequem, das Eintippen der Zahlungsdetails entfällt. Die Geschäfte laufen schneller, da Verkäufer über Zahlungen sofort informiert werden und die Ware gleich abschicken können. Für Kunden ist Giropay kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Erste Kooperationspartner gibt es: Giropay kann beim Ebay-Bezahlsystem Paypal genutzt werden, ab April steigen weitere Dienste wie das System „click & buy“ der Firma Firstgate ein. Damit können Onlineangebote der Stiftung Warentest bezahlt werden.

Nachteil: Noch sind nicht alle Sparkassen und Volksbanken angeschlossen, nur bei der Postbank steht das System bereits allen Onlinekunden zur Verfügung.

Giropay leitet automatisch zur Bank weiter. Das könnte Kunden verleiten, auch außerhalb des Zahlungssystems Links zur Bank zu nutzen, statt selbst die Bankadresse einzugeben. Sie würden dann Gefahr laufen, auf E-Mails und Links von Betrügern hereinzufallen, die zum Abfischen der Kontodaten auf gefälschte Seiten leiten (siehe Onlinebanking).

Fazit: Wer Giropay nutzen will, sollte sich unter www.giropay.de genau über die Funktionsweise des Systems und unter www.finanztest.de über die Gefahren durch „Phishing“ informieren. Für kundige Nutzer ist Giropay eine Erleichterung.

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