ec-Karte und Unterschrift

Name des Verfahrens: Point of Sale ohne Zahlungsgarantie (POZ).

Ablauf: Der Verkäufer schiebt die ec-Karte des Kunden durch den Kartenleser. Vom Magnetstreifen werden die Bankleitzahl und die Kontonummer ausgelesen. Ab einem Betrag von 30,68 Euro muss der Händler automatisch eine Sperrabfrage bei der kartenausgebenden Bank starten. Es wird jedoch nur geprüft, ob die Karte gesperrt ist. Ist sie das nicht, bekommt die Händlerkasse den Impuls, einen Lastschriftbeleg zu erstellen. Der Kunde gibt mit der Unterschrift auf dem Beleg die Zustimmung, dass der Händler den Zahlbetrag einziehen darf.

Sicherheit: POZ ist nicht so sicher wie electronic cash, weil die Unterschrift gefälscht werden kann. Nicht alle Händler verlangen den Personalausweis zum Unterschriftenvergleich. Der Kunde kann bei betrügerischen Abbuchungen die Lastschrift zurückbuchen lassen.

Kosten: Für den Kunden keine. Der Händler muss 5 Cent je Sperrabfrage an die kartenausgebende Bank zahlen.

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