Die Bezahl-App bestimmt, wie das Bezahlen an der Kasse abläuft.

Mit Smartphone oder Smartwatch einzukaufen, liegt im Trend. Doch ist das Shoppen per App auch sicher? Und was passiert mit Kunden­daten? Die Experten von Finanztest haben untersucht, was passiert, wenn Kunden mit dem Handy bezahlen. Im Test: 12 Apps zum mobilen Bezahlen mit dem Handy – 5 davon nur für Android-Geräte, eins für Apple iOS und 6 für beide Betriebs­systeme.

Kompletten Artikel freischalten

TestBezahlen mit dem HandyFinanztest 12/2019
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 4 Seiten).

Zahlen mit dem Handy – schnell und bequem

Das Portemonnaie darf zu Hause bleiben. In vielen Geschäften reicht es, das stets griff­bereite Smartphone hervorzuholen und an das Kassen­terminal zu halten, um zu zahlen. Noch fixer geht es mit der Smartwatch: Es genügt, den Arm im richtigen Winkel an die Kasse zu drehen. Keine Frage – so zu zahlen, ist eine bequeme Angelegenheit: Ist Bargeld im Spiel, dauert ein Zahl­vorgang der Statistik nach bis zu 83 Sekunden. Mit Smartphone oder Smartwatch sind es nur 3 bis 11 Sekunden.

Das bietet der Test Bezahl-Apps der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Unsere Tabelle zeigt Informationen zu zwölf populären Bezahl-Apps. Leser erfahren, wie sie sicher mit Smartphone oder Smartwatch zahlen. Sie erfahren zudem, welche Apps von den Betriebs­systemen iOS und Android und den entsprechenden Banken unterstützt werden. Mit zwei hilf­reichen Tools können Sie nach dem Frei­schalten leicht ermitteln, welche Möglich­keiten Sie ganz persönlich haben.

Entscheidungs­hilfe. Wir sagen, worauf Kunden achten müssen, die mit ihrem Handy bezahlen möchten und welche Risiken sie womöglich eingehen. Leser finden Informationen, wie die Apps in den Punkten „Allgemeine Geschäfts­bedingungen (AGB)“, „Daten­sende­verhalten“ und „Daten­schutz­bestimmungen“ abschneiden.

Tipps und Hintergrund. Wir erklären, was im Hintergrund abläuft, wenn das Handy an das Kassen­terminal gehalten wird. Hinter den kontaktlosen Zahl­vorgängen an der Kasse stecken unterschiedliche Technologien, die Nutzer kennen sollten.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Finanztest 12/19.

Kunden geben Daten preis

In Sachen Allgemeine Geschäfts­bedingungen, Daten­sende­verhalten und Daten­schutz­bestimmungen liegt noch einiges im Argen. So senden einige Apps unnötige Daten wie Informationen über die Position des Nutzers. Die Dienst­leister erfahren auf diese Weise, in welcher Filiale einge­kauft oder in welchem Restaurant gegessen wurde.

Was Nutzer wissen müssen: Grund­sätzlich können viele am Zahlungs­vorgang Beteiligten – etwa Kreditkarten-Lizenz­geber oder Finanz­dienst­leister wie Vimpay – Trans­aktionen einsehen. Experten sind sicher, dass das in der Praxis auch geschieht.

Schutz vor Betrügern bieten alle Bezahl-Apps

Finanztest hat zudem die Sicherheit von Bezahl-Apps untersucht. Das erfreuliche Ergebnis: Kreditkarten- oder Konto­nummer der Kunden bleiben beim Zahlen mit Handy oder Smartwatch stets geheim. Die Zahlungs­daten werden durch die sogenannte Tokenization abge­sichert. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, das aus der Karten­nummer des Nutzers eine Stell­vertreter­nummer ableitet. Für Betrüger ist es nahezu unmöglich, an die Kunden­daten zu kommen.

Tipp: Damit das kontaktlose Bezahlen klappt, müssen Smartphone oder Smartwatch mit einem NFC-Chip ausgestattet sein. Im Handytest der Stiftung Warentest können Sie sehen, welche Geräte die Technik an Bord haben.

Jetzt freischalten

TestBezahlen mit dem HandyFinanztest 12/2019
1,50 €
Sie erhalten den kompletten Artikel (inkl. PDF, 4 Seiten).

Wie möchten Sie bezahlen?

  • Unser Tipp
    test.de-Flatrate

    Freier Zugriff auf alle Testergebnisse und Online-Artikel für 7,90 € pro Monat oder 54,90 € im Jahr. Abonnenten von test oder Finanztest zahlen die Hälfte.

    Flatrate neu erwerben

  • Diesen Artikel per Kreditkarte kaufen
  • Diesen Artikel per PayPal kaufen
  • Diesen Artikel per Handy kaufen
  • Gutschein einlösen
Preise inkl. MwSt.
  • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
  • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
  • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
  • ist vollständig anzeigenfrei,
  • erhält nur rund 6 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

Dieser Artikel ist hilfreich. 22 Nutzer finden das hilfreich.