Bezahlen im Internet Meldung

Internetshopping ist die Zukunft, da sind sich Experten einig. Uneinigkeit herrscht aber beim Bezahlen ­ da stehen rund zwei Dutzend Verfahren zur Wahl, im Wesentlichen vier Varianten, die (bis auf das SSL-Verfahren) als durchaus sicher angesehen werden:

1. Zahlung per Telefonrechnung

Einige Anbieter (Beispiel: net900) unterbrechen die Internetverbindung und bauen dann eine kostenpflichtige Telefonverbindung auf, meist über eine 0 190-Nummer. So entstehen Telefonkosten in Höhe des Warenpreises. Alternative: Der Kunde ruft eine 0 190-Nummer an, dafür unterbricht er entweder seine Netzverbindung oder er ruft auf einer zweiten Leitung an. Dort erhält er eine geschützte TAN-Nummer, die er dann am Bildschirm eingibt (Beispiel: infin Micropayment).

2. Elektronisches Geld

Hier überweist der Kunde vorm Einkauf von seinem Girokonto einen Betrag an den Anbieter. Der führt für ihn damit gewissermaßen ein Schattenkonto, von dem er Einkäufe abbucht. Alternative: Bei eCash beispielsweise lädt der Kunde auf seine Festplatte elektronische Münzen, die er zuvor per Banküberweisung gekauft hat. Bedingung dafür ist aber ein Girokonto bei der Deutschen Bank.

3. Bezahlen per Handy

Beim Bezahlen per Handy, etwa bei Paybox, werden die Einzelbeträge vom Konto abgebucht. Der Kunde gibt seine Handynummer am Bildschirm ein, wird zurückgerufen und bestätigt den Betrag, indem er auf dem Handy eine Geheimnummer eintippt, die er bei einer vorherigen Registrierung (5 Euro jährlich) erhalten hat. Das System ist unabhängig vom PC. Man kann damit auch Taxis oder Pizzadienste mobil bezahlen.

4. Kreditkarte oder Lastschrift

Konventionelles Bezahlen funktioniert etwa durch Eingabe der Kreditkartennummer, was Sie aber nur mit SSL-, besser noch SET-Verschlüsselung tun sollten. Alternative ist das Lastschriftver fahren. Bei Firstgate Click&Buy beispielsweise meldet sich der Kunde online an und nennt seine Konto- oder Kreditkartennummer. Mit Benutzernamen und Passwort kann er dann sofort einkaufen. Alle aufgelaufenen Kosten werden monatlich vom Girokonto eingezogen.

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