Bewirtungs­kosten Meldung

Pech für eine Rechts­anwalts­kanzlei: Einem Betriebs­prüfer fielen die Herren­abende auf dem Privatgrund­stück eines Kanzlei­part­ners auf. Die Kanzlei wollte für drei Jahre über 64 000 Euro als Betriebs­ausgaben absetzen. Doch das Finanzge­richt Düssel­dorf spielte wie zuvor das Finanz­amt nicht mit, denn die Ausgaben waren zumindest teil­weise privat veranlasst. Es waren keine offenen Informations­ver­anstaltungen zu einem juristischen Thema (Az. 10 K 2346/11F).

Tipp: Sie können als Selbst­ständiger Ausgaben für Geschäftsessen als Betriebs­ausgaben abziehen – auch im Neben­job. 70 Prozent der Kosten zählen. Wichtig: Das Essen muss betrieblich veranlasst sein. Sie müssen einen Geschäfts­partner einladen, um zu verhandeln, Informationen auszutauschen oder um ein Geschäft zu feiern. Statt­finden darf die Bewirtung über­all – bloß nicht bei Ihnen daheim, sonst ist Berufliches und Privates nicht zu trennen.

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