Checkliste: Das muss ein gutes Training bieten

Inhalte: Ein allgemeines Bewerbungstraining sollte einen aktuellen Überblick zum Thema Bewerben liefern – von den Strategien der Jobsuche und der Analyse von Stellenanzeigen über die Erstellung schriftlicher Bewerbungsunterlagen inklusive Online- und Initiativbewerbungen bis hin zum Vorstellungsgespräch. Bei einem Spezialtraining zur Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche sollten Gesprächs- und Fragetechniken, Körpersprache, Kleidung und Stressbewältigung Schwerpunkte sein. Optional für beide Trainings sind Themen wie Arbeitsmarkt, Gehaltsverhandlungen und Stärken-Schwächen-Analysen.

Praxis: Bei einem allgemeinen Bewerbungstraining steht zwar die Vermittlung von Wissen im Vordergrund, trotzdem sollten regelmäßige praktische Übungen, zum Beispiel Rollenspiele die Theorie ergänzen. Bei einem Vorstellungsgesprächs-training steht die Praxis im Vordergrund. Alle Teilnehmer sollten ein Jobinterview im Rollenspiel üben können. Wenn eine Videoanalyse angekündigt wurde, sollte sie für alle Teilnehmer möglich sein.

Teilnehmerzahl: Ein allgemeines Bewerbungstraining sollte nicht mehr als zwölf Teilnehmer, ein Vorstellungsgesprächstraining – aufgrund des hohen Praxisanteils – nicht mehr als acht Teilnehmer haben.

Freiwilligkeit: Alle Aussagen und Übungen sollten die Teilnehmer freiwillig machen. Das sollte der Dozent zu Beginn klarstellen.

Vertraulichkeit: In den Kursen kommen persönliche Fragen zur Sprache. Die Teilnehmer offenbaren ihre Lebensläufe und nennen möglicherweise frühere und künftige Arbeitgeber. Die Dozenten sollten deshalb darauf hinweisen, dass die Daten im Kurs vertraulich behandelt werden.

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