Bewerbungs-CDs im Test Test

Bei den vielen Bewerbungsratgebern, die auf dem Markt sind, den Überblick zu behalten, ist gar nicht so einfach. Hinzu kommt, dass Anspruch und Wirklichkeit der Ratgeber oft weit auseinander liegen - so auch bei CDs zum Erstellen von Bewerbungsunterlagen. Sie halten im Praxistest nicht, was sie auf der Verpackung versprechen. Alle hatten größere Mängel.

Die Idee ist eigentlich gut: CDs helfen Bewerbern dabei, das Anschreiben und den Lebenslauf zu formulieren. Damit hat die stundenlange Suche nach den richtigen Worten endlich ein Ende, mag so mancher Bewerber erfreut denken. Einfach die persönlichen Daten ins Programm eingeben und schon spuckt es die fertigen Unterlagen mittels Textbausteinen aus.

Ergebnisse haben sich nicht verbessert

Was in der Theorie so einfach klingt, konnte im Praxistest jedoch nicht überzeugen. Bewerber, EDV- und Personalexperten haben die gängigen Produkte für uns getestet. Ergebnis: Keine einzige der sieben CDs wird dem Trend zur individuellen Bewerbung gerecht. Die Noten reichen nur von „befriedigend“ bis „mangelhaft“. Damit haben sich die Ergebnisse gegenüber unserer Untersuchung vom Mai 2004 „Bitte individuell und mit Stil“ nicht verbessert.

Schlimme Fehler in Rechtschreibung und Grammatik

Typische Schwäche der CDs: Starke Standardisierung verhindert Kreativität, zum Teil können nicht einmal alle Qualifikationen eingegeben werden. Auch die zum Teil sehr schlichten Layouts konnten nicht überzeugen. Schlim­­mer noch sind Fehler in Rechtschreibung und Grammatik, die sich in allen Produkten wiederfinden – bei Personalverantwortlichen ein sofortiges K.o.-Kriterium.

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