Ob Rasen, Rosen oder Rucola: Im Sommer brauchen Garten- und Balkonpflanzen viel Wasser. Wem das stete Gießen von Hand zu aufwendig ist, dem können Bewässerungs­systeme eine bequeme Alternative bieten – und zugleich die Frage nach der Urlaubs­pflege lösen. Für Nutz- und Ziergärten eignen sich güns­tige Schlauchregner – gelochte Schläuche, die je nach Wasser­zulauf feine Fontänen versprühen oder Tröpf­chen abgeben. Auf Rasenflächen kommen klassische Regner infrage, die über Steck­verbindungen an den Garten­schlauch ange­schlossen werden. Viele Regner und Gieß­systeme sind über Bewässerung­scomputer steuer­bar. So lassen sich per Zeit­schalt­uhr Gieß­intervalle einstellen. Noch besser sind Systeme mit Feuchtesensoren, die in den Boden gesteckt werden. Sie veranlassen bei Trockenheit die nötige Bewässerung auto­matisch und verhindern ein Über­gießen bei Regen. Auch für Balkonkästen gibt es Bewässerungs­systeme, etwa kleine Keramikkegel im Boden, die über Schläuche Wasser aus einem Tank saugen.

Übrigens: Schon vor fast 50 Jahren testete die Stiftung Warentest Bewässerungs­systeme.
Historischer Test Nr. 11 (August 1966): Rasensprenger – Regen nach Maß

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