Tipps für Eltern: Was Sie tun können

Diese einfachen Mittel helfen Kindern beim Trockenwerden und verhindern Stress in der Nacht.

Richtig trinken. Kinder sollten bis 17 Uhr drei Viertel der täglichen Flüssig­keits­menge zu sich nehmen, den Rest spätestens zwei Stunden vor dem Schlafen­gehen. Tags­über helfen Alarm­uhren, die regel­mäßig ans Trinken erinnern, oder Vereinbarungen, wie in jeder Schul­pause einen großen Schluck aus der Trink­flasche zu nehmen.

Erfolge aufzeichnen. Mit einem Sonne-Wolken-Kalender können Kinder ihre Erfolge bild­lich darstellen und sehen. Mit Stickern oder schönen Stiften gestalten sie nach jeder trockenen Nacht eine Sonne, nach jeder nassen eine Wolke. Einige Experten raten dazu, nur noch die Erfolge zu bebildern, also Sonnen oder nichts zu malen.

Gelassen bleiben. Wenn Ihr Kind regel­mäßig ins Bett macht, halten Sie die Aufregung in der Nacht möglichst gering. Schi­cken Sie das Kind direkt vor dem Schlafen auf Toilette. Legen Sie für den Fall der Fälle schon abends frische Bett­wäsche und Schlafsachen bereit. Nutzen Sie abwasch­bare Schutz­bezüge für Kissen und Decken sowie eine wasser­feste Unterlage. Windelhosen können bei Kindern, die viel einnässen, sinn­voll sein.

An einem Strang ziehen. Oft ist es hilf­reich, Ihr Kind beim Säubern des Bettes einzubeziehen. Aber nicht, um es zu bestrafen. Vielmehr soll es dadurch seine Selbst­ständig­keit zurück­erlangen – in einer Situation, die es nicht kontrollieren kann. Sie können sich die Arbeit mit dem Kind teilen oder ihm die Aufgabe voll­ständig über­tragen.

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