So haben wir getestet

Im Test: Zehn Anbieter der Daunen­decken aus dem Warentest. Die Unter­suchung basiert auf 26 Kriterien zur sozialen und ökologischen Unternehmensverantwortung. Jeder Anbieter erhielt zwei Fragebögen. Wenn er zustimmte, besuchten unsere Experten die Unter­nehmens­zentrale, über­prüften den Mast­betrieb der Gänse bzw. Enten, den Schlacht­betrieb sowie die Konfektion zu Daunen­decken (inkl. Daunen­weiterver­arbeitung falls angegliedert) und interviewten Arbeiter. Bewertet wurden auch Antworten auf verdeckte Kunden­anfragen, der Internet­auftritt sowie Infos auf Verpackung und Produkt.

Unter­suchungs­zeitraum: April bis Juli 2013.

Unter­nehmens­politik: 20 %

Über­prüft wurden unter anderem die CSR-Strategie des Unter­nehmens wie zum Beispiel die Unter­nehmens­leit­linien zum sozialen und ökologischen Handeln, der Austausch und Umgang mit den Beschäftigten, Weiterbildung, Verankerung des Umwelt­schutzes, Umsetzung ökologischer Beschaffungs­richt­linien, Anforderungen an den Schad­stoff­gehalt der Daunen­decken, Tier­schutz­anforderungen sowie Austausch mit Interes­sengruppen (NGOs). Geprüft wurde auch der Service für Verbraucher: drei verdeckte Kunden­anfragen an das Unternehmen, Informationen über gesell­schaftlich relevante und umwelt­relevante Aspekte in deutscher Sprache im Internet.

Gänse- und Entenmast: 10 %, Schlachtung: 35 %, Daunen­weiterver­arbeitung: 15 %, Konfektion: 10 %

Arbeits­bedingungen: Bewertet wurden bei allen Produktions­stufen soziale Mindest­stan­dards: u. a. Definition von Anforderungen, deren Kommunikation an die Lieferanten und deren Über­prüfung. Dazu Maßnahmen wie Gesund­heits­förderung und Arbeits­schutz, Vermeidung über­höhter Arbeits­zeiten, Sicherung eines gesetzlichen Mindest­lohns.

Tier- und Umwelt­schutz:Tier­schutz­vorgaben an die Aufzucht und Schlachtung der Gänse/Enten und ökologische Anforderungen, unter anderem Definition von Anforderungen an das Produkt und die Produktions­prozesse, deren Kommunikation sowie deren Über­prüfung.

Trans­parenz: 10 %

Einbezogen wurden öffent­lich zugäng­liche Berichte (Geschäfts- oder Nach­haltig­keits­berichte), Teil­nahme an der Befragung, die Bereitschaft zur Über­prüfung der Unter­nehmens­zentrale sowie der Produktions­stätten und zu Arbeiter­interviews.

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