Oft produzieren große, schwere Personen mehr Wärme als kleine, zierliche. Eine Winter­decke, die für eine 50-Kilo-Frau genau richtig ist, kann für einen 100-Kilo-Mann viel zu warm sein.

Synthetik oder Naturfasern? Gute Bett­decken für die kalte Jahres­zeit gibt es mit beiden Füllungen – schon für deutlich unter 100 Euro. Das zeigt der Bett­decken-Test der Stiftung Warentest. Neben 11 Synthetik­decken haben wir auch 3 Winter­decken aus Kamel­haar, Merinowolle und einem Hanf-Baumwolle-Mix getestet. Alle Bett­decken im Test halten warm. Doch manche Decken schrumpfen beim Waschen zur Kinder­decke oder werden stellen­weise durch­sichtig, weil die Füllung verrutscht.

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TestBett­decken im Test02.10.2019
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Die beste Winter­decke – auch ohne Daunen

In früheren Tests schafften es vor allem Daunen­decken, gleich­zeitig warm und atmungs­aktiv zu sein. Aber viele Menschen haben Bauch­schmerzen bei dem Gedanken, dass für ihre Daunen­decke womöglich Tiere leiden (Bettdecken im Test: Kuschlig-warm dank Tierquälerei?). Wir haben die Alternative geprüft: Elf Decken aus Synthetik und drei aus den Naturmaterialien Kamel­haar, Merinowolle und einem Hanf-Baumwolle-Mix, alle 135 bis 140 Zenti­meter breit und 200 Zenti­meter lang.

Das bietet der Bett­decken-Test der Stiftung Warentest

Test­ergeb­nisse. Die Tabelle zeigt Bewertungen für 14 Winter-Bett­decken aus Synthetik oder Naturfasern, unter anderem von Allnatura, Ikea, Lidl und Matratzen Concord (Preise: 20 bis 219 Euro). Neben Atmungs­aktivität und Anschmiege­verhalten haben wir auch die Halt­barkeit geprüft: Wie gut sind die Decken verarbeitet? Über­stehen sie auch einen Wasch­vorgang? Bleibt die Hülle dicht?

Kauf­beratung. Sie erfahren, welche Decke warm hält und atmungs­aktiv ist, wie Sie die für Ihren Typ passende Winter­decke finden und beim Deckenkauf Geld sparen können.

Tipps und Hintergrund. Wir stellen die Stärken und Schwächen der einzelnen Füllungs­typen vor und erklären, worauf es beim Waschen der Bett­decke ankommt.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf die PDF zu den Testberichten aus test 10/2019 und test 9/2018.

Duo-Decken schließen Luft ein

Mit einer Ausnahme handelt es sich um Duo-Decken: zwei aufeinander genähte Einzel­decken, die aber nicht miteinander versteppt sind. In der Mitte bildet sich ein Luft­polster, das die Körperwärme speichert. So lassen sich mit relativ wenig Material warme Winter­decken herstellen, die anschmieg­sam bleiben. Aus dem Test­feld hat nur Möbelgigant Ikea keine Duo-Decke im Sortiment.

Alle Decken halten warm

Alle Decken im Test halten warm und taugen als Winter­decken. Die Synthetikmodelle wiegen um die 1 800 Gramm, die Natur­haar­decken rund ein Drittel mehr. Probleme haben sie vor allem bei der Halt­barkeit: Zwei Decken schrumpfen, wenn sie gewaschen werden – eine auf besonders drastische Weise: Nach drei Wäschen in einem speziellen Reinigungs­verfahren hatte sie nur noch die Größe einer Kinder­decke. In Einzel­fällen wurde die Füllung löch­rig. Die Synthetik­decken im Test fielen alle im gleichen Prüf­punkt auf.

Maßhalten fällt manchen schwer

Einigen Decken im Test geht es kaum anders als uns Menschen. Sie haben Schwierig­keiten, Maß zu halten. Zwei Decken liefen durchs Waschen ein – eine davon auf frappierende Weise: Sie schrumpfte nach drei Wäschen auf die Größe einer Kinder­decke. In Einzel­fällen wurde auch die Füllung der Decke löch­rig.

Geschrumpft (Bild links):
Gute Decke, schlechte Decke: Diese Decke schrumpft beim Waschen zur Kinder­decke.
Gewandert (Bild rechts):
In dieser Decke ist die Füllung nach dem Waschen verrutscht. Sie ist stellen­weise durch­sichtig.

Ein Test-Dummy simuliert die Bett­höhle

Um Wärme­isolation und Atmungs­aktivität zu messen, haben wir in aufwendigen Tests ein Schlafszenario simuliert – und einen Probanden engagiert, der auch nach Stunden und Aber­stunden des Testens nicht müde wird: eine Gliederpuppe aus Kupfer. Beheizte Drähte in seinem Innern erzeugen die Wärme, die sonst der Mensch produziert. Mithilfe der Puppe lässt sich vorher­sagen, wie Schlafende den Komfort unter der Decke empfinden.

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