Zertifikate für Daunen – das versprechen die Siegel

Global Trace­able Down Stan­dard (Global TDS).

Bett­decken Special

Verspricht, keine Daunen zu verwenden, die aus Lebendrupf oder Stopfmast stammen. Erst­besuche erfolgen laut TDS angekündigt, die jähr­lichen Folge­besuche unangekündigt. Einziges Label, bei dem auch Eltern­tierfarmen verpflichtend über­prüft werden. Vor allem bei Outdoor-Textilien zu finden, TDS-zertifizierte Bett­waren gibt es noch nicht.

Responsible Down Stan­dard (RDS).

Bett­decken Special

Auch der RDS verspricht, keine Daunen und Federn aus Lebendrupf und Stopfmast zu verwenden. Erst­besuche auf Industriefarmen erfolgen angekündigt, weitere Besuche laut RDS angekündigt, „halb angekündigt“ (bis zu 72 Stunden vorher) oder „unangekündigt“ (in einem angekündigten Zeitraum von zwei Monaten). Die Kontrolle der Eltern­tierfarmen ist nicht verpflichtend.

Downpass 2017.

Bett­decken Special

Weiter­entwick­lung des Traumpass. Daunen und Federn sollen weder von lebenden noch zwangs­gestopften Tieren stammen. Kontrolliert werden soll die Herkunft der Daunen bis ins Aufzucht­gebiet, davon in Hoch­risiko­gebieten inner­halb von zwei Jahren mindestens einmal angekündigt und mindestens einmal im Jahr unangekündigt. Die Kontrolle der Eltern­tierfarmen ist nicht verpflichtend.

Traumpass.

Bett­decken Special

Das Siegel soll ausschließen, dass Daunen und Federn von lebenden Tieren stammen. Erwies sich in test 11/2013 (Bettdecken im Test) als nutzlos. Einige Anbieter oder deren Produzenten hatten sich damals nach Traumpass-Vorgaben zertifizieren lassen – keiner belegte die Herkunft der Daunen. Zudem war eine Decke von schlechterer Qualität, als es der Traumpass zusicherte.

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