Betrug an Geldautomaten Meldung

Das betrügerische Auslesen von Girocard-Daten hat sich bis August 2011 im Vergleich zum Vorjahr laut Dienstleister Euro Kartensysteme (EKS) halbiert. 13 000 Schadensfälle nach der Skimming-Methode habe es gegeben. Der Rückgang liege vor allem daran, dass von vielen Geldautomaten in Europa nun der Sicherheitschip EMV – die Abkürzung steht für Europay International, Mastercard und Visa – verlangt werde, so Margit Schneider von EKS. Der ließe sich nicht nachmachen.

Vorher reichte eine Kartenkopie mit den vom Magnetstreifen ausgelesenen Daten und der – zum Beispiel per Kamera – gestohlenen Pin zum Kontoplündern. Außerhalb Europas können Betrüger aber oft noch so Geld abheben, etwa in den USA.

Weniger bedeutend sind nach Schneiders Angaben Betrugsmethoden wie Cash-Trapping, bei dem Geld durch gezielte Manipulation im Automaten kleben bleibt.

Tipp: Legen Sie die Hand beim Pin-Eintippen über die Tastatur, damit die Pin geheim bleibt. Prüfen Sie, ob die Tastatur manipuliert sein könnte. Sie erhalten Ihr Geld bei Betrug von der Bank zurück, aber vorbeugen ist noch besser.

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