Betrüger im Netz Meldung

Betrüger geben sich als Mitarbeiter des Bundesfinanzministeriums oder des Finanzamts aus und wollen abkassieren.

Erste Warnung. Per E-Mail versuchen Betrüger, an Konto- und Kreditkarteninformationen von Steuerzahlern zu gelangen, warnt das Bundesfinanzministerium. Anfang Mai gab es solche Mails zum Beispiel in Trier und Mainz. Schon im vergangenen Jahr versuchten Betrüger, mit dieser Masche Daten zu bekommen und abzuzocken (siehe „Finanzministerium warnt“ aus Finanztest 07/2010).

E-Mail-Falle. In den amtlich wirkenden E-Mails geben sich die Betrüger als „Bundesministerium der Finanzen“ aus. Sie versprechen, dass der Empfänger Geld zurückerhält, weil er angeblich in den letzten Jahren zu viel Steuern gezahlt habe. Dafür müsse er das angehängte Formular ausfüllen, Kreditkartennummer und Passwort angeben. Das Formular könne nur online ausgefüllt werden. Nachfragen würden nicht beantwortet.

Zweite Warnung. Gewarnt wird auch vor falschen Steuerfahndern. In Köln gaben sich zwei Betrüger in mindestens neun Fällen als Steuerfahnder oder Finanzbeamte aus. Unter anderem bedrohten sie Restaurantbesitzer und verlangten als „Sicherheitsleistung“ Bargeld.

Tipp: Reagieren Sie nicht auf vermeintliche Mails des Finanzministeriums! Löschen Sie die Nachrichten sofort, denn sie können Viren enthalten. Die Finanzverwaltung verschickt per Mail weder „Änderungsbescheide“ noch fragt sie auf diesem Wege Kontenverbindungen ab. Außerdem ist für Änderungen Ihres Steuerbescheids oder Ihrer Steuererklärung nur Ihr Finanzamt zuständig, niemals das Bundesfinanzministerium.

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