Für Arbeitnehmer, die aus einer Firma ausscheiden, können Arbeitgeber größere Summen als sonst in Beiträge für eine Betriebsrente umwandeln. So kann auch eine Abfindung zumindest teilweise steuerfrei bleiben. Warum das Arbeitsverhältnis endet, ist egal. Die Regeln der Umwandlung ändern sich zum Jahreswechsel.

Ab 2005 können pro Dienstjahr 1 800 Euro steuerfrei in eine ­Betriebsrente fließen, doch es gelten nur Dienstjahre ab 2005. Diese Regelung lohnt sich deshalb erst in einigen Jahren, zumal von dem Betrag alle Betriebsrentenbeiträge abgezogen werden, die der Arbeitnehmer bis zu sechs Jahren zuvor aus Gehalt umgewandelt hat.

Bestand vor 2005 eine Direktversicherung, kann die alte Regel genutzt werden: Arbeitgeber können dort 1 752 Euro pro Dienstjahr – auch für Jahre vor 2005 – pauschal mit 20 Prozent versteuert einzahlen. Beiträge aus sechs Jahren zuvor werden abgezogen.

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