Zahlt ein Mitarbeiter nach dem Verlassen seiner Firma privat weiter für seine Betriebsrente ein, ist dieser Teil nicht so gut geschützt wie das im Betrieb Angesparte. Wird er arbeitslos, zählt der private Anteil zum anrechenbaren Vermögen.

Beispiel: Eine Firma schließt für einen Mitarbeiter als Betriebsrente eine Lebensversicherung ab. Hat er nach seinem Ausscheiden privat weiter eingezahlt, könnte er den privaten Teil auflösen. Beantragt er Arbeitslosengeld II, müsste er notfalls die Versicherung bis zum Wert der privaten Einzahlungen kündigen und davon seinen Lebensunterhalt finanzieren. Allerdings ist das erst nötig, wenn er die Vermögensfreigrenzen überschreitet (siehe Betrifft: Hartz IV).

Die Einzahlungen für Betriebsrenten während der Arbeitsphase sind jedoch meist sicher. Der Arbeitslose bekommt die Rente erst im Ruhestand. Die Sozialbehörde kann vorher von ihm kein Versilbern der Betriebsrente verlangen.

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