Betriebs­rente

Neu: Chef muss ran

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Betriebs­rente

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Inhalt

Viele Arbeit­geber machen es schon jetzt – demnächst müssen alle etwas zur Betriebs­rente beisteuern.

Ab 2018. Wenn Arbeit­geber und Gewerk­schaften einer Branche einen Betriebs­renten-Tarif­vertrag abschließen, muss der Arbeit­geber mindestens 15 Prozent des Arbeitnehmer­beitrags zuschießen. Nachteil: Der Chef muss keine Mindest­höhe mehr von Rente oder Kapital garan­tieren, sondern nur noch die Über­weisung der Beiträge zusagen. Nicht tarif­gebundene Betriebe sollen sich diesem Modell anschließen können. Ob sie das tun, ist ungewiss.

Ab 2019. Jeder Arbeit­geber (auch nicht tarif­gebundene) muss bei neuen Verträgen, in die ein Arbeitnehmer eigenes Geld aus seinem Brutto­lohn investiert, mindestens 15 Prozent des Beitrags drauf­legen.

Ab 2022. Arbeit­geber müssen auch bei vor 2019 abge­schlossenen laufenden Verträgen 15 Prozent des Beitrags zuschießen.

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Nutzer­kommentare können sich auf einen früheren Stand oder einen älteren Test beziehen.

Profilbild Stiftung_Warentest am 21.02.2022 um 09:13 Uhr
Neuer Test Betriebsrente

@Vielen Dank für Ihre Anfrage. Im nächsten Finanztest werden wir keinen Test zur betrieblichen Altersvorsorge veröffentlichen. Weiter in die Zukunft hinein darf ich zu geplanten Veröffentlichungen keine Informationen nach außen tragen. Bitte gedulden Sie sich noch etwas.

Blatt am 20.02.2022 um 21:15 Uhr
Betriebs­rente Neue Tests

Wann kann man neue Testergebnisse
der privaten Anbieter erwarten, die für alle offen sind?

sholekaka101 am 09.06.2019 um 12:39 Uhr

Kommentar vom Administrator gelöscht. Grund: Spam

Profilbild Stiftung_Warentest am 20.02.2019 um 12:23 Uhr
Vor- und Nachteile abwägen

@emrichf: Danke für den Hinweis. Ja, Sie haben Recht. Wenn das Einkommen über der Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenkasse liegt, sparen Arbeitnehmer nur noch beim Beitrag für die gesetzliche Rentenversicherung. (maa)

emrichf am 08.02.2019 um 17:00 Uhr
Fehler im Artikel !?

Fehler im Artikel !?
Im Artikel "Nur mit Geld vom Chef" Finanztest 7/2017, Seite 26, Absatz "Vor- und Nachteile abwägen" scheint sich ein Fehler eingeschlichen zu haben.
Dort steht "Sie sparen mit ihrem Beitrag nur den Krankenversicherungsbeitrag, nicht aber den für die Rentenversicherung". Das müsste doch umgekehrt heißen, oder? Denn die Beitragsbemessungsgrenze für die Rentenversicherung ist doch höher als die für die Krankenversicherung.