Betriebs­rente Meldung

Macht ein Arbeit­geber seinem Mitarbeiter von sich aus kein Angebot für eine betriebliche Alters­vorsorge, muss dieser selbst aktiv werden. Er hat keinen Anspruch auf Schaden­ersatz, wenn der Arbeit­geber ihn nicht darauf hingewiesen hat, dass jeder Beschäftigte einen Teil seines Brutto­gehalts steuer- und sozial­abgabenfrei in eine Betriebs­rente investieren kann. Dies entschied das Bundes­arbeits­gericht (Az. 3 AZR 807/11).

Gibt es im Unternehmen kein Angebot für eine Betriebs­rente, beispiels­weise eine Pensions­kasse oder einen Pensions­fonds, kann der Beschäftigte verlangen, dass der Arbeit­geber für ihn eine Direkt­versicherung abschließt, auch wenn der Chef kein Geld beisteuert.

Der Arbeitnehmer kann aus seinem Brutto­gehalt zurzeit bis zu 2 856 Euro im Jahr einzahlen und spart dafür die Steuern und Sozial­abgaben. Der Höchst­betrag kann sich jedes Jahr gering­fügig verändern. Weitere 1 800 Euro kann der Arbeitnehmer nur steuerfrei, aber nicht frei von Sozial­abgaben einzahlen.

Tipp. Mehr Informationen zur Betriebs­rente und den Angeboten für eine Direkt­versicherung finden Sie in unserem Test: Betriebsrente - Mehr Rente mit der Firma.

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