Betriebskrankenkasse BKK Fahr Schnelltest

Angebot: Die Betriebskrankenkasse BKK Fahr ermäßigt den Beitrag für Versicherte, die zur Vorsorge gehen. Im günstigsten Fall sinkt ihr Beitragssatz von 12,9 Prozent je nach Einkommen auf 11,4 bis 11,9 Prozent. Sie müssen regelmäßig zur Kontrolle zum Zahnarzt und sich zur Früherkennung von Krebs, Diabetes, Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen untersuchen lassen.

Der spezielle Bonustarif steht allen ab dem 35. Lebensjahr offen, die seit mindestens sechs Monaten Mitglied der BKK Fahr sind.

Allerdings ist der Tarif an eine jährliche Selbstbeteiligung gebunden. Geht der Versicherte nicht nur zur Vorsorge, sondern auch darüber hinaus zum Arzt, muss er sich je nach Einkommen an den Kosten beteiligen. Das gilt auch für Krankenhauskosten und Leistungen wie Arzneimittel oder Krankengymnastik. Zum Beispiel beträgt in der höchsten Einkommensgruppe ab 2 800 Euro Monatsbrutto der Bonus maximal 250 Euro und der Selbstbehalt bis zu 400 Euro im Jahr.

Im Idealfall kann ein Kunde 250 Euro zurückbekommen. Doch jede medizinische Leistung über die Vorsorge hinaus kostet ihn 25 Euro. Im ungünstigsten Fall, wenn er sieben Mal beim Arzt, drei Mal beim Zahnarzt und sechs Mal bei der Krankengymnastik war, muss er 150 Euro (400 Euro Selbstbehalt minus 250 Euro Bonus) an die Kasse zahlen.

Vorteile: Durch den Bonus sparen Mitglieder bis zu 250 Euro Beitrag im Jahr.

Nachteile: Nur zahlende Kassenmitglieder erhalten den Bonus. Gehen beitragsfrei mitversicherte Familienangehörige zum Arzt, wird aber trotzdem der Selbstbehalt fällig. Für Familien mit mehreren Kindern ist das Modell also eher unattraktiv.

Fazit: Besser ist es , gleich eine günstigere Kasse zu wählen – unabhängig von der Anzahl der Arztbesuche.

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