Ein Vermieter muss über­mäßig hohe Heiz­kosten nach­weisen und dem Mieter Einblick in die Abrechnungs­belege der übrigen Mieter gewähren. Das hat der Bundes­gerichts­hof entschieden (Az. VIII ZR 189/17). Der Mieter hatte sich geweigert, 5 000 Euro Heiz­kosten nach­zuzahlen. Angeblich hatte er fast die Hälfte der Heiz­energie des Mehr­familien­hauses verbraucht, obwohl er nur 13 Prozent der gesamten Wohn­fläche gemietet hatte. Zur Kontrolle verlangte er Einsicht in die Abrechnungs­belege für die anderen Wohnungen. Das lehnte der Vermieter ab. Damit hat er nach Ansicht der Richter nicht nachgewiesen, dass seine Abrechnung korrekt war.

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