Vermieter dürfen Reparatur- oder Verwaltungsarbeiten des Hauswarts dem Mieter nicht in Rechnung stellen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden (Az. VIII ZR 27/07). Deshalb müssen Vermieter in der jährlichen Betriebskostenabrechnung die Tätigkeiten des Hauswarts genau aufschlüsseln.

Repariert, wartet und erneuert der Hauswart oder übernimmt er Verwaltungsarbeiten, darf der Vermieter diese Kosten nicht auf die Mieter abwälzen. Die anteiligen Kosten für diese Tätigkeiten muss der Vermieter in der Betriebskostenabrechnung von den Gesamtkosten für den Hauswart abziehen. Nicht zulässig ist nach dem BGH-Urteil aber ein pauschaler Abzug von etwa 10 Prozent vom Hauswartslohn, wenn der Mieter die Höhe des Abschlags bezweifelt.

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