In der jährlichen Betriebskostenabrechnung muss der Vermieter die Gesamtkosten der einzelnen Positionen vollständig angeben. Dazu gehören auch Kostenanteile, die er nicht auf die Mieter umlegen kann, etwa der Teil des Hausmeisterlohns, der auf Verwaltungs- und Instandhaltungsarbeiten fällt.

Teilt der Vermieter nur die bereinigten Betriebskosten mit, ist die Betriebskostenabrechnung unwirksam. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden (Az. VIII ZR 1/06).

Der Vermieter kann dann nach Ablauf der gesetzlichen Abrechnungsfrist keine Nachzahlungen verlangen. Diese Frist endet ein Jahr nach dem Ende der Abrechnungsperiode.

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