Firmen, die ihren Mitarbeitern die Verbesserung ihres Handicaps auf einem Golfplatz finanzieren, dürfen diese Aufwendungen von der Steuer absetzen. Einzige Voraussetzung: Das Golfspiel wird finanziert "zur Hebung der Arbeitsmoral und zur Pflege des Zusammenhalts und der Gesundheit der Betriebsangehörigen". Dann gehen schon mal 6.000 Mark für Spielberechtigung, jährliche 3.000 Mark für Betriebskostenbeiträge und ein unverzinsliches Darlehen für den Club in Höhe von 54.000 Mark beim Fiskus durch (Finanzgericht Düsseldorf, Az. 6 K 3150/98 K, G, U, F).

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