Die Altersvorsorge ist meistens konkurssicher

Wer Geld in eine betriebliche Altersvorsorge steckt, kann es für den Konkursfall gut absichern.

Unverfallbare betriebliche Altersvorsorge ist sicher – fast immer. Anwartschaften, die über eine Direktzusage, eine Unterstützungskasse oder einen Pensionsfonds laufen, sind über den Pensionssicherungsverein (PSV) bei Konkurs des Arbeitgebers geschützt. Unverfallbare Arbeitnehmeransprüche gehen dann auf den PSV über.

Wer in eine Direktversicherung oder eine Pensionskasse einzahlt, hat im Insolvenzfall keine Ansprüche an den PSV. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass diese – hinter beiden stehen Versicherungsunternehmen – sicher sind. Nach dem Fall der Mannheimer Versicherung ist zwar klar, dass das Kapital in Lebensversicherungen nicht unantastbar ist. Doch die garantierten Leistungen bleiben den Mannheimer-Kunden erhalten. Zudem ist über die bestehende Auffanggesellschaft Protektor hinaus ein Sicherungsfonds geplant. Bei einer Pensionskassenpleite muss der Arbeitgeber einspringen.

Damit einem Arbeitnehmer eine Direktversicherungsleistung auch bei einer Pleite des Arbeitgebers immer sicher ist, sollte er darauf achten, dass ihm vertraglich vorbehaltlos ein unwiderrufliches Bezugsrecht für die Versicherungsleistung eingeräumt ist. Bei Gehaltsumwandlung ist das gesetzlich vorgeschrieben. Man sollte aber kontrollieren, ob der Vertrag das enthält.

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