Gut versorgt

Betriebliche Altersvorsorge Meldung

Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF unterscheidet bei der Zusatzversorgung für seine Mitarbeiter zwischen einer obligatorischen Grundversorgung über die unternehmenseigene Pensionskasse und einer freiwilligen Zusatzversorgung über eine Gehaltsumwandlungs-Direktversicherung. Der Pensionskasse muss jeder Mitarbeiter mit einem unbefristeten oder einem Arbeitsverhältnis auf Probe beitreten. Er verpflichtet sich, 2 Prozent seiner Nettobezüge dort einzuzahlen. Ab 2002 kann er hierfür auch die Riester-Förderung nutzen. Den gleichen Betrag steuert BASF bei. Der Beschäftigte erwirbt einen Anspruch auf eine Jahresrente in Höhe von 40 Prozent aller von ihm eingezahlten Beiträge.

Wie gut die Versorgung ist, lässt sich an zwei Beispielen ablesen. Im ersten Fall geht ein Beschäftigter Ende 2001 nach 40 Jahren Tätigkeit bei BASF in Rente. Sein monatliches Bruttoeinkommen lag zuletzt bei 2.500 Euro. Aus gesetzlicher Altersrente und Rente aus der betrieblichen Pensionskasse hat er sich nach BASF-Angaben bis dahin einen Rentenanspruch in Höhe von mehr als 80 Prozent seines vorherigen Nettoeinkommens erworben.

Im Beispiel zwei hat ein Angestellter mit einem Monatsbruttoeinkommen von 2.500 Euro gerade bei BASF angefangen. Unterstellt sei, dass sein Gehalt in den kommenden 40 Jahren jährlich um 2,5 Prozent steigt. Zusätzlich zur Pensionskasse steckt der Mann die ihm zustehenden vermögenswirksamen Leistungen von 480 Euro jährlich plus den Arbeitgeberzuschuss in der Chemieindustrie von 134 Euro in die Direktversicherung. Unter heutigen Annahmen berechnet BASF für diesen Mitarbeiter ein Nettorentenniveau aus seiner gesetzlicher Rente und Betriebsrenten von deutlich über 90 Prozent seines letzten Nettoeinkommens.

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