So haben wir gerechnet

Wir haben die Renditen einer betrieblichen Altersvorsorge, einer Riester-Rente und einer privaten Rentenversicherung verglichen. Ein 1965 geborener Vorsorgesparer zahlt von seinem monatlichen (Brutto-)Verdienst in den Jahren 2008 bis 2031 monatlich jeweils 175 Euro ein und geht dann 2032 mit 67 Jahren in Rente. Wir sind davon ausgegangen, dass die Geldanlage selbst eine Grundrendite von 4 Prozent bringt.

Bruttogehälter: Wir haben die Rendite für Beschäftigte ermittelt, die derzeit monatlich 2 500 Euro oder 4 500 Euro oder 5 500 Euro verdienen. Dieses Gehalt steigt bis zur Rente jährlich um 1,5 Prozent.

Betriebsrente, Riester-Rente, private Rente: Die jeweilige Rentenlaufzeit beträgt 16 Jahre. Wir rechnen mit einer jährlichen Steigerung der Rente um 1 Prozent. Bei Beschäftigten mit Jahresbruttolöhnen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze in der ­gesetzlichen Rentenversicherung (63 600 Euro in den alten und 54 000 Euro in den neuen Bundesländern) werden durch die Sozialabgabenfreiheit geringere Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung fällig; die gesetzliche Rente fällt also geringer aus. Dies haben wir berücksichtigt.

Sozialversicherung: Der Arbeitnehmeranteil für die Renten- und Arbeitslosenversicherung beträgt 11,6 Prozent. Für Kranken- und Pflegeversicherung beträgt er 8,75 Prozent. In der Rentenphase sind auf die private Riester-Rente und die private Rentenversicherung keine Beiträge fällig. Gesetzlich versicherte Betriebsrentner müssen 16,6 Prozent für ihre Kranken- und Pflegeversicherung zahlen. Nur privat Versicherte kommen darum herum.

Steuern: Die Lohnsteuer inklusive Solidaritätszuschlag haben wir nach der Lohnsteuertabelle 2007 gerechnet (gilt für unser Beispiel auch 2008).

Dieser Artikel ist hilfreich. 853 Nutzer finden das hilfreich.