Betreuen Großeltern regelmäßig ihre Enkelkinder und bekommen sie dafür Geld von ihrer Tochter oder ihrem Sohn, erzielen sie Einkünfte aus einer sonstigen selbstständigen Arbeit (Finanzgericht Rheinland-Pfalz, Az: 4 K 3114/98). Im Gegenzug können sie aber die Tagesmütterpauschalen bis zu 750 Mark pro Kind und Monat für die Kosten der Betreuung als Betriebsausgaben absetzen (Bundesfinanzministerium, IV B 4 ­ S 22 48 ­ 10/88).

TiPP: Aus steuerlicher Sicht ist ein Entgelt für die Betreuung der Enkelkinder nur interessant, wenn die Großeltern mit ihren Einkünften unter dem Grundfreibetrag bleiben, also keine Steuern zahlen müssen. Bis Ende 1999 können allein erziehende Väter und Mütter diese Betreuungskosten noch von der Steuer absetzen. Ab 2000 ist dies nicht mehr möglich.

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