Unser Rat

Voraus­schau. Setzen Sie sich möglichst früh mit Ihrer Situation im Alter auseinander. Fragen Sie sich: Wo und wie wollen Sie älter werden – zu Hause, im Betreuten Wohnen oder im Seniorenheim? Davon hängt auch ab, wie viel Geld Sie brauchen und welche Förderungen für einen Wohnungs­umbau für Sie infrage kommen (Wohnung anpassen).

Bedarf. Die gesetzliche Pfle­gepflicht­versicherung deckt nicht alle Kosten ab, die im Pflegefall entstehen. Die finanzielle Lücke kann zum Beispiel eine private Pflege­zusatz­versicherung schließen. Es gibt drei Varianten: die Pfleg­etagegeld­versicherung, die Pflege­kosten­versicherung und die Pflegerenten­versicherung.

Umstellung. Ab 2017 gilt ein neuer Pflegebedürftig­keits­begriff. Haben Sie bereits einen Vertrag, brauchen Sie deshalb nicht zu kündigen. Die Versicherer passen ihre Pfleg­etagegeld­tarife voraus­sicht­lich an und der Versicherungs­schutz bleibt gleich­wertig. Pflege­kosten­tarife sind oft an die gesetzliche Regelung gekoppelt und passen sich auto­matisch an. Keine Angleichung ist bei den Pflegerenten­tarifen nötig, häufig ist sie aber möglich.

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