Beschichtung mit PTFE: Die Pfanne nicht überhitzen

Oberhalb von 360 Grad Celsius entstehen giftige Dämpfe.

Sehr beständig: Teflon, Autograph, Durit Protect Plus – hinter solchen Namen verbergen sich Antihaftbeschichtungen auf der Basis des Kunststoffs Polytetrafluor­ethylen (PTFE). An PTFE haftet nichts und es ist sehr beständig gegen Kälte, Wärme und Chem­i­ka­lien. Beimischungen wie etwa Keramik erhöhen die Härte, Bronze­zu­sät­ze machen es wärmeleitfähiger. Bei normalem Gebrauch ist das Material nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) gesundheitlich unbedenklich. Ab einer Temperatur von 360 Grad Celsius setzt PTFE jedoch giftige Dämpfe frei, die grippeähnliche Symptome („Teflonfieber“) verursachen können.

Nicht lange leer erhitzen: PTFE-­beschich­tete Pfannen und Töpfe sollten daher niemals länger als drei Minuten, auf einem Induktionsherd wegen der schnellen Aufheizzeit überhaupt nicht leer erhitzt werden. Sind Speisen in der Pfanne, ist eine Überhitzung laut BfR aber „sehr unwahrscheinlich“. Auch das Verschlucken von Partikeln, die sich von einer zerkratz­ten Beschichtung gelöst haben, ist unbedenklich, so das Institut: Der Körper scheidet PTFE unverdaut wieder aus.

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