Erwerbsunfähigkeitsversicherungen: Neue Angebote mit magerem Schutz

Als schwache Alternative zum Berufsunfähigkeitsschutz bringen einige Anbieter jetzt neue Erwerbsunfähigkeitsversicherungen auf den Markt. Hier zahlt der Versicherer erst eine Rente aus, wenn der Kunde in keinem Beruf mehr länger als drei Stunden täglich arbeiten kann.

Die Generali wendet sich mit ihrer Police nach eigenen Angaben an Leute, die kaum eine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen: Menschen mit riskanten Berufen oder Gesundheitsproblemen. Ihnen bietet die Police einen kleinen Basisschutz. Die Rente ist auf 1 000 Euro im Monat begrenzt. Vorteil: Die einzigen Fragen zum Gesundheitszustand sind die nach Rauchgewohnheiten, bestehender Erwerbsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit und nach bereits abgelehnten Anträgen auf Invaliditätsschutz.

Komplette Gesundheitsfragen

Bei der ErgoDirekt und der Dialog sind die Gesundheitsfragen dagegen genauso umfassend wie für die Berufsunfähigkeitsversicherung. Der Nettopreis für einen Vertrag bis 65 Jahre beläuft sich bei der Dialog für einen Betriebswirt bei 1 500 Euro monatlicher Erwerbsunfähigkeitsrente auf rund 46 Euro monatlich. Das ist nicht wenig dafür, dass es diese Rente erst im schlimmsten Fall gibt.

Dieser Artikel ist hilfreich. 1066 Nutzer finden das hilfreich.