Das Verschweigen einer Thrombose­erkrankung sowie von Rücken­beschwerden bei Abschluss einer Berufs­unfähigkeits­versicherung kann den Schutz kosten. Als ein Versicherter wegen seiner Rücken­probleme berufs­unfähig wurde und die vereinbarte monatliche Rente von 900 Euro beantragte, verweigerte der Versicherer die Zahlung wegen arglistiger Täuschung. Auf dem Antrags­formular hatte der Kunde auf die Frage, ob er in den letzten zehn Jahren an Krankheiten oder gesundheitlichen Beschwerden gelitten habe, „Nein“ geant­wortet. Tatsäch­lich war er bereits mehr­mals wegen Thrombose krank­geschrieben. Vor Gericht bekam der Versicherer recht (OLG Karls­ruhe, Az. 12 U 140/12).

Dieser Artikel ist hilfreich. 1 Nutzer findet das hilfreich.