Wer beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ­verschweigt, dass er ein Alkoholproblem hat, verliert den Versicherungsschutz. Das geht aus einen Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz hervor (Az. 10 U 939/04).

Der Versicherte hatte bei Vertragsabschluss nicht angegeben, dass er in den letzten zehn Jahren wegen der Folgen seines Alkoholkonsums beraten oder behandelt worden war. Die Versicherungsgesellschaft trat vom Vertrag zurück, als sie erfuhr, dass er bereits mit mehr als zwei Promille im Straßenverkehr erwischt worden war und an einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) teilnehmen musste. Die Richter gaben dem Versicherer Recht.

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