Ein Berufswechsel muss schon vollzogen sein, damit er Maßstab für eine Berufsunfähigkeit werden kann. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Dortmund hervor (Az. 2 O 501/07). Der Kläger verunglückte am ersten Arbeitstag auf dem Weg zu einem Kunden. Danach war er für körperliche Arbeit berufsunfähig. Aber erst in seinem neuen Job sollte er körperlich arbeiten. An seiner bisherigen Stelle war er kaufmännisch tätig gewesen. Dafür war er nicht berufsunfähig.

Dieser Artikel ist hilfreich. 697 Nutzer finden das hilfreich.