Unfall­versicherung

Kurz erklärt

Arbeits­unfähigkeit Test

Eine Unfall­versicherungzahlt für bleibende Schäden nach einem Unfall einen prozentualen Anteil der Versicherungs­summe gemäß Gliedertaxe.

Wer braucht sie?

Alle, die keinen gesetzlichen Unfall­versicherungs­schutz haben, zum Beispiel Selbst­ständige, die nicht in einer Berufs­genossenschaft gemeldet sind. Für viele andere sinn­voll, um finanzielle Folgen einer dauer­haften Gesund­heits­schädigung durch einen Unfall abzu­federn. Kann eine Teil­absicherung sein, wenn der Abschluss einer Berufs- und Erwerbs­unfähigkeits­police nicht möglich ist.

Was zahlt sie?

Einen Einmalbetrag als Kapital­leistung.

Vorteile

Im Antrag müssen nur wenige Gesund­heits­fragen beant­wortet werden.

Nachteile

Der ausgeübte Beruf spielt bei Vertrags­schluss eine Rolle und beein­flusst die Beitrags­höhe. Versicherer unterscheiden zwischen nied­rigen und hohen Gefahren­gruppen. Krankheiten sind nicht versichert. Der Versicherer zahlt nicht bei Erkrankungen des Bewegungs­apparats, Störungen des Herz-Kreis­lauf-Systems, psychischen Erkrankungen oder Krebs.

Wichtig

Kunden sollten eine ausreichend hohe Versicherungs­summe und eine hohe Progression von zum Beispiel 350 oder 500 Prozent vereinbaren, damit bei schwerer Invalidität eine höhere Summe ausgezahlt wird. Wer gefähr­liche Hobbys wie Free­climbing, River­rafting oder Fall­schirm­springen hat, sollte klären, ob der Versicherer diese als Risiko­sport­art einstuft und inwieweit diese mitversichert sind.

Kann der Beitrag steigen?

Der Beitrag ändert sich in der Regel nicht, es sei denn, es handelt sich um alters­abhängige Tarife. Die Versicherer können die Beiträge aber ausnahms­weise erhöhen, wenn ein unabhängiger Treuhänder in einem Jahr eine besonders schlechte Schaden­statistik in der Sparte Unfall fest­stellt.

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