Arbeits­unfähigkeit und Invalidität

Unfall­versicherung

Arbeits­unfähigkeit und Invalidität

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Arbeits­unfähigkeit und Invalidität - Wie Sie mit Versicherungen Ihr Einkommen absichern
© Getty Images / Vetta

Eine Unfall­versicherung zahlt für bleibende gesundheitliche Schäden, die durch einen Unfall entstanden sind (Vergleich Unfallversicherung der Stiftung Warentest).

Das Prinzip Unfall­versicherung

Versicherte erhalten nach einem Unfall die vereinbarte Versicherungs­summe, einen Anteil oder ein Vielfaches davon. Die Auszahlung bemisst sich am Invaliditäts­grad, für den die Gesell­schaften eine sogenannte Gliedertaxe fest­legen. Empfehlens­wert sind Tarife mit einer Progression, bei der sich die Geld­leistung bei Vollinvalidität um ein Vielfaches der Versicherungs­summe erhöht.

Kosten und Leistungen der Unfall­versicherung

Gute Tarife gibt es ab 80 Euro jähr­lich. Die Versicherungs­summe wird als Kapital­leistung ausgezahlt. Es gibt auch Policen, bei denen eine Unfall­rente vereinbart werden kann.

Unfall­versicherung interes­sant für ...

... alle, die weder Berufs­unfähigkeits-, noch Erwerbs-, noch Grund­fähig­keits­schutz erhalten und Unfall­folgen absichern wollen. Für Selbst­ständige, die nicht durch die gesetzliche Unfall­versicherung geschützt sind, kann der Abschluss ebenfalls sinn­voll sein.

Was wichtig ist

Wie viel jemand im Leistungs­fall erhält, hängt vor allem vom Grad der Invalidität ab. Interes­sierte sollten Gliedertaxen und Progressions­verläufe der Angebote prüfen und das Klein­gedruckte lesen. Nicht alle Tarife leisten, wenn der Unfall auf eine Bewusst­seins­störung nach einem epileptischen Anfall oder auf einen Herz­infarkt zurück­geht. Ausgeschlossen von den Leistungen sind mitunter auch Unfälle infolge von Alkohol- oder Medikamenten­miss­brauch. Kunden müssen darauf achten, dass die Versicherungs­summen hoch genug sind. Die Policen sollten bei Vollinvalidität mindestens 500 000 Euro und bei einer Invalidität von 50 Prozent mindestens 100 000 Euro auszahlen.

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14 Kommentare Diskutieren Sie mit

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Profilbild Stiftung_Warentest am 22.02.2021 um 15:12 Uhr
Tarif SBU 19 (04.19) Basis

@Eintracht1899: Zur Ergänzung erlauben wir uns den Hinweis, dass es sich beim Tarif der Hannoverschen um einen Bausteintarif handelt. SBU 19 (04.19). Der Baustein für den Berufsunfähigkeitsschutz heißt Basis. Wer die die Tarifvarianten Comfort, Plus, Exklusiv kauft, kauft zusätzliche Bausteine zum Beispiel für die Absicherung des Risikos der Arbeitsunfähigkeit u.a. hinzu. (maa)

Profilbild Stiftung_Warentest am 22.02.2021 um 11:36 Uhr
Nachfrage Testsieger

@Eintracht1899: Die Hannoversche wirbt nach wie vor mit unserem Logo für ihren Tarif SBU19. Das darf sie nur, wenn dieser nach wie vor den von uns untersuchten Bedingungen entspricht. * (maa)

*Löschung von "Fragen Sie bitte beim Versicherer, unter welchem aktuellen Vertriebsnamen dieser Tarif derzeit läuft." am 22.2.2021

Eintracht1899 am 21.02.2021 um 20:05 Uhr
Nachfrage Testsieger

Hallo,
bei der Berufsunfähigkeitsversicherung ist der Tarif SBU19 von der Hannoverschen Testsieger. Ich habe nun versucht den Tarif online abzuschließen. Dabei werden mir die Tarife: Basis, Comfort, Plus, Exclusiv angeboten (mit entsprechend unterschiedlichen Preisen). Welcher der Tarife ist mit SBU 19 im Test gemeint oder gilt das Testergebnis für alle angebotenen Tarife?
Besten Dank!

YoungMarine am 18.11.2020 um 08:47 Uhr
Teurere BUs durch Anpassung Rechnungszins?

Mein Versichungerungvermittler hat davon gesprochen, dass der Rechnungszins bei der BU demnächst angepasst werden soll (nach unten). Dadurch soll es laut deren Analyse zu bis zu 15% teureren Beiträgen in der BU kommen. Bisher konnte ich zu den Thema aber garnichts bis nur wenig finden. Wie ist Ihre Einschätzung diesbezüglich? Was zeigt die Vergangenheit? Mit welcher Verteuerung ist zu rechenen? Mich würde freuen, wenn Sie dieses Thema mal bei Ihnen in Bezug zur BU beleuten würden.
Vielen Dank.

Profilbild Stiftung_Warentest am 09.10.2020 um 16:35 Uhr
Möglichkeiten bei Depression, Versicherungsproblem

@havelbergfh3: In diesem Fall können wir Ihnen leider nicht weiteherlfen. Wir können Ihnen nur den Rat geben, sich für eine individuelle Beratung an eine: www.verbraucherzentrale.de zu wenden. (PK)