Arbeits­unfähigkeit Test

Fast jeder fünfte Arbeitnehmer muss aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig seinen Beruf aufgeben oder sich ganz aus dem Arbeits­leben verabschieden. Sich für diesen Fall abzu­sichern ist sinn­voll. Erste Wahl ist eine Berufs­unfähigkeits­versicherung. Doch nicht jeder bekommt eine. Zum Glück gibt es Alternativen. Finanztest stellt etliche davon vor und sagt, was von Erwerbs­unfähigkeits­versicherung, Schwere-Krankheiten-Versicherung, Funk­tions­invaliditäts­versicherung & Co zu halten ist.

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TestArbeits­unfähigkeitFinanztest 07/2016
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Wichtiger Invaliditäts­schutz

Wer von seinem Einkommen lebt, sollte über­legen, wie er für den Fall vorsorgt, dass er die Arbeits­fähig­keit verliert. Schließ­lich sind auch weiterhin Lebens­unterhalt, Miete und Alters­vorsorge zu finanzieren, in manchen Fällen auch Haus­kredite oder Kinder in Ausbildung. Als Faust­regel gilt, etwa zwei Drittel des letzten Netto­einkommens als monatliche Extrarente privat abzu­sichern. Was vielen nicht klar ist: Zusätzliche Vorsorge wird immer wichtiger. Denn die staatlichen Leistungen sind stark gekürzt worden.

Tipp: Sie erhalten diesen aktuellen Artikel aus Finanztest auch im Themenpaket Berufsunfähigkeitsversicherung. Es enthält auf 52 Seiten alle Infos rund ums Thema Berufs­unfähigkeit und wie man sich gegen die Folgen schützt. Das Themenpaket wird regel­mäßig aktualisiert und ergänzt, wenn neue Tests und Artikel zum Thema erscheinen.

Arbeits­einkommen durch Berufs­unfähigkeits-Police absichern

Mit einer Berufs­unfähigkeits­versicherung schützen sich Menschen am besten gegen den Einkommens­verlust, den sie erleiden, wenn ihnen das Arbeiten wegen einer schweren Krankheit oder nach einem Unfall nicht mehr möglich ist. Ein guter Versicherer zahlt, falls jemand in seinem zuletzt ausgeübten Beruf zu 50 Prozent nicht mehr arbeiten kann.

Private Vorsorge für Vorerkrankte schwierig

Oft hängt es allerdings vom Gesund­heits­zustand ab, ob jemand einen Berufs­unfähigkeits­schutz über­haupt erhält. Im Rahmen einer so genannten Risiko­prüfung müssen Antrag­steller Fragen zu ihrer Gesundheit und Vorerkrankungen beant­worten – häufig für den Zeitraum der vergangenen fünf Jahre. Wer Rücken-, Knie­beschwerden oder Allergien hat, kann damit rechnen, dass Versicherer die damit verbundenen Risiken vertraglich ausschließen oder einen Beitrags­zuschlag verlangen, der saftig ausfallen kann.

Kleine Renten, hohe Kosten

Nur knapp 4 der etwa 43 Millionen Erwerbs­tätigen in Deutsch­land haben eine eigen­ständige Berufs­unfähigkeits­police. In weiteren rund 13 Millionen Verträgen ist dieses Risiko über Zusatz­versicherungen mit abge­sichert, zum Beispiel als Ergän­zung zu einer Lebens­versicherung. Häufig sind die vereinbarten Renten aber deutlich zu gering, um den Lebens­stan­dard zu sichern. Wer sich versichern will, muss freilich auch das eigene Budget im Auge behalten. Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung können sich längst nicht alle leisten. Denn: Je risikoreicher der Beruf, desto teurer der Schutz.

Erwerbs­unfähigkeits-Policen deutlich güns­tiger

Kommt eine Berufs­unfähigkeits­versicherung aus einem der genannten Gründe nicht in Betracht, ist eine Erwerbs­unfähigkeits­versicherung die nächst­bessere Wahl. Für körperlich Tätige ist sie teil­weise um 40 Prozent güns­tiger als eine Berufs­unfähigkeits­versicherung. Dafür greift der Schutz erst, wenn jemand fast über­haupt nicht mehr arbeiten kann. Finanztest hat 27 dieser Policen untersucht und erst­mals mit einem Qualitäts­urteil bewertet.

Welche weiteren Alternativen gibt es?

Neben Berufs­unfähigkeits­versicherung und Erwerbs­unfähigkeits­versicherung gibt es noch weitere Produkte, die Invaliditäts­risiken absichern:

  • Dread-Disease-Versicherung (Schwere-Krankheiten-Versicherung)
  • Grund­fähig­keits­versicherung
  • Funk­tions­invaliditäts­versicherung
  • Unfall­versicherung

All diese Produkte werden manchmal als Alternative zur Berufs- oder Erwerbs­unfähigkeits­versicherung beworben, doch ein gleich­wertiger Ersatz sind sie nicht. Sie leisten lückenhaft und sind nur zu empfehlen, wenn aus Budget- oder Gesund­heits­gründen kein anderer Schutz möglich ist.

Das bietet der Finanztest-Artikel

  • Orientierung. Die Versicherungs-Experten der Stiftung Warentest stellen unterschiedliche Versicherungs­arten vor, die bei dauer­hafter Arbeits­unfähigkeit einspringen, und erläutern deren Vor- und Nachteile.
  • Tabellen. Finanztest nennt für alle Versicherungs­arten geeignete Tarife.
  • Fall­beispiele. Die Höhe des Versicherungs­beitrags hängt vom Beruf ab. Diplom­kaufleute, Industrie­mechaniker, Alten­pfleger zahlen nicht das gleiche. Finanztest nennt konkrete Zahlen-Beispiele.

Leser­aufruf

Finanztest sucht Leser, die zwischen 25 und 45 Jahre alt sind und wegen dauer­hafter Berufs­unfähigkeit seit etwa fünf Jahren eine Rente von ihrem Versicherer beziehen. Wie verlief die Regulierung? Gab es eine Nach­prüfung? Reicht die monatliche Rente zum Leben? Berichten Sie uns per Mail an Bu-Rente@stiftung-warentest.de

oder schreiben Sie uns einen Brief an die folgende Adresse:

Stiftung Warentest
Redak­tion Finanztest
Stich­wort „BU-Rente“
10733 Berlin

Ihre Daten behandeln wir selbst­verständlich vertraulich. Herz­lichen Dank!

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