In manchen Jobs ist es schwer, eine Berufs­unfähigkeits­versicherung zu bekommen. Dann kommen alternative Policen infrage.

Wer auf sein Arbeits­einkommen angewiesen ist, sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen. Doch nicht jeder bekommt bezahl­baren Schutz. Die Stiftung Warentest zeigt mögliche Alternativen der Absicherung und sagt, was von Erwerbs­unfähigkeits­versicherungen, Grund­fähig­keits­versicherungen, Dread-Disease-Versicherungen, Funk­tions­invaliditäts­versicherungen & Co zu halten ist.

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TestArbeits­unfähigkeit und Invalidität21.07.2020
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Nicht jeder arbeitet bis zur Rente

Arbeits­kraft ist ein Vermögen wert. Menschen mit einer Berufs­ausbildung verdienen in Deutsch­land im Laufe ihres Arbeits­lebens im Schnitt 1,3 Millionen Euro, Uniabsolventen sogar 2,3 Millionen Euro. Aber längst nicht jeder Erwerbs­tätige arbeitet bis zur Rente. Etwa jeder dritte Arbeiter und jeder vierte Angestellte scheiden vorher gesund­heits­bedingt aus. Die finanziellen Folgen des Verlusts der Arbeits­kraft lassen sich mit einer Berufs­unfähigkeits­versicherung zumindest abfedern (Vergleich Berufsunfähigkeitsversicherung). Doch was taugen die Alternativen zu dieser Versicherung?

Das bietet der Test Grund­fähig­keits- und Funk­tions­invaliditäts­versicherung der Stiftung Warentest

Versicherungs­vergleich. Die Tabellen zeigen Preise und Konditionen für Grund­fähig­keits- und Funk­tions­invaliditäts­versicherungen. Hier erfahren Sie, welche Versicherungs­variante für ihre berufliche Situation in Frage kommt.

Vor dem Abschluss. Welche Versicherer bieten gute Leistungen zu guten Preisen? Was verbirgt sich hinter dem Klein­gedruckten? Hier lesen Sie, wie Sie die Vertrags­bedingungen checken.

Tipps und Hintergrund. Neben den Grund­fähig­keits- und Funk­tions­invaliditäts­versicherungen, bieten auch Erwerbs­unfähigkeits­versicherungen, Dread-Disease-Versicherungen und Unfallversicherungen in einigen Fällen sinn­vollen Schutz. Wir erklären in über­sicht­lichen Steck­briefen, welche Versicherungs­varianten sich in welchen Situationen lohnen.

Heft­artikel. Wenn Sie das Thema frei­schalten, erhalten Sie Zugriff auf das PDF zum Testbe­richt aus Finanztest 08/20.

Die Alternativen zum Berufs­unfähigkeits­schutz

Da nicht jeder eine bezahl­bare Berufs­unfähigkeits­versicherung findet, hat die Stiftung Warentest mögliche Alternativen wie Erwerbs­unfähigkeits-, Dread-Disease- und Unfall­versicherungen auf ihren allgemeinen Versicherungs­schutz hin untersucht. Bislang wenig bekannt sind die Grund­fähig­keits- und die Funk­tions­invaliditäts­versicherung. Diese Versicherungs­arten sind kompliziert und für Laien schwer zu durch­schauen. Unsere Unter­suchung zeigt: Manche Angebote können sich lohnen.

Der Verlust dieser Fähig­keiten wird versichert

Grund­fähig­keits- und Funk­tions­invaliditäts­policen bieten Schutz für den Verlust wichtiger Fähig­keiten und Fertigkeiten, zum Beispiel Sehen, Hören oder den Gebrauch der Hände. Gehen sie über einen längeren Zeitraum verloren, erhalten die Versicherten eine Rente – egal ob sie noch arbeiten können oder nicht. Beide Versicherungen leisten nur, wenn die Gesundheit des Versicherten stark beein­trächtigt ist. Wichtig: Das Leistungs­spektrum sowie die Definition des Versicherungs­falls unterscheiden sich bei diesen beiden Versicherungen. Alle Details nach dem Frei­schalten.

Grund­fähig­keits­schutz in einigen Fällen sinn­voll

Für Menschen, die keinen Berufs­unfähigkeits­schutz erhalten, kann solch eine Grund­fähig­keits­versicherung sinn­voll sein. Diejenigen, die schwer körperlich arbeiten, zahlen für eine Grund­fähig­keits­versicherung meist nied­rigere Versicherungs­beiträge als für eine Berufs­unfähigkeits­versicherung. In manchen Fällen können sie hier profitieren und eine höhere Rente als bei der Berufs­unfähigkeits­versicherung erhalten.

Hohe Hürden beim Funk­tions­invaliditäts­schutz

Wer weder Berufs­unfähigkeits-, noch Erwerbs­unfähigkeits- und auch keinen Grund­fähig­keits­schutz erhält, kann eventuell auf eine Funk­tions­invaliditäts­versicherung ausweichen. Die Funk­tions­invaliditäts­versicherung zahlt allerdings nur beim Verlust mehrerer motorischer Grund­fähig­keiten, zum Teil aber auch bei Unfällen oder schweren Krankheiten. Leider sind bei dieser Versicherungs­variante die Hürden in der Regel sehr hoch wenn es darum geht, am Ende auch die Versicherungs­leistung zu erhalten.

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