Berufs­krankheit Meldung

Natürliche UV-Strahlen sind jetzt ein Risiko­faktor im Beruf.

Seit 2015 gilt auch durch natürliche Ultra­violett­strahlen verursachter heller Haut­krebs als Berufs­krankheit. Betroffene können dann von der Berufs­genossenschaft oder als Beamte vom Dienst­herrn eine Rente erhalten. Haut­krebs war laut Berufs­krankheiten-Verordnung bisher nur dann eine Berufs­krankheit, wenn er durch Kontakt mit Stoffen wie Ruß oder Teer verursacht wurde.

Ein städtischer Vermesser, der 2005 an hellem Haut­krebs erkrankte, hat von der Änderung aber nichts. Er war zwar bei seiner Arbeit regel­mäßig intensiver Sonnen­strahlung ausgesetzt; zu beur­teilen sei dies aber nach dem damals geltenden Recht, entschied das Verwaltungs­gericht Koblenz (Az. 5 K 437/14.KO). Er kann nur Berufung beantragen.

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