Tipps

  • Vorbereitung. Vor dem Gespräch mit einem Berufsberater sollten Sie sich über Ihre Stärken und Schwächen klar werden. Tests zur Selbsteinschätzung im Internet helfen dabei.
  • Beratungspflicht. Akzeptieren Sie keine Ablehnung. Sie haben ein Recht auf die Berufsberatung der Arbeitsagentur. Sie müssen dazu nicht als arbeitssuchend gemeldet sein.
  • Fordern. Fordern Sie eine Begründung, wenn der Berater nicht auf Ihre Berufswünsche eingeht. Verlangen Sie, dass er Ihnen Alternativen nennt, Informationsmaterial aushändigt und eventuell mehrere Bewerbungsadressen vermittelt. Haben Sie von einem guten Berater gehört, können sie verlangen, dass er sie berät.
  • Kontrolle. Bleiben Sie gegenüber den Empfehlungen eines Beraters stets kritisch. Die Qualität der Beratungen schwankt stark. Wenn Sie mit einem Gespräch nicht zufrieden waren und noch viele Fragen offen sind, holen Sie unbedingt eine zweite Meinung ein. Versuchen Sie es zum Beispiel bei der Beratungsstelle eines öffentlichen oder gemeinnützigen Trägers. Das können Städte sein, Kirchen oder auch Vereine. Für Mädchen gibts zuweilen bei Frauenberatungsstellen spezielle Angebote. Auch private Beratung kann sich trotz der zuweilen hoher Kosten lohnen.

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