Berufliche Wieder­einglie­derung Kein Kranken­tagegeld für Privatversicherte

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Berufliche Wieder­einglie­derung - Kein Kranken­tagegeld für Privatversicherte

Kehrt ein Angestellter nach langer Krankheit stunden­weise an seinen Arbeits­platz zurück, verliert er sofort seinen Anspruch auf Kranken­tagegeld aus einer privaten Versicherung.

Ein leitender Angestellter, der ein halbes Jahr lang arbeits­unfähig war, versuchte zunächst drei, später sechs Stunden täglich wieder zu arbeiten. Während dieser beruflichen Wieder­einglie­derung erhielt er kein Gehalt, sondern Krankengeld von seiner gesetzlichen Krankenkasse. Seine zusätzliche private Kranken­tagegeld­versicherung stoppte hingegen die Zahlungen. Das ist rechtens, urteilte das Ober­landes­gericht Köln (Az. 20 U 119/13). Denn auch wenn jemand voll privat kranken­versichert ist, hat er keinen Anspruch auf Leistungen, sobald er stunden­weise wieder in seinem Beruf arbeitet – selbst wenn er dann ganz ohne Einkommen dasteht.

Privatversicherte sind hier schlechter gestellt als gesetzlich Kranken­versicherte, die auch bei einer beruflichen Wieder­einglie­derung in Stufen im Rahmen des sogenannten Hamburger Modells weiter Krankengeld von ihrer Kasse erhalten.

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Bkay am 17.06.2014 um 12:07 Uhr
Es kommt auf das versicherte Krankentagegeld an.

Es gibt Krankentagegeld-Versicherungen für Arbeitnehmer, die auch dann zahlen, wenn der Versicherte langsam wieder in den Arbeitsprozess eingegliedert wird, und stundenweise arbeitet.
Ältere Krankentagegelder sehen diese Leistungen nicht vor. Und um so ein älteres Krankentagegeld scheint es sich bei obigen Gerichtsurteil zu handeln.
Deshalb ist es wichtig, dass Krankentagegeld jährlich zu überprüfen, damit man immer nach den neusten Bedingungen und in der richtigen Höhe versichert ist.
Der KrankenTagegeldExperte
mehr unter. www.krankengelder.com