Begabtenförderung

Gesetz: Programm des Bundesmin. für Bildung und Forschung.

Voraussetzungen: Abgeschlossene Berufsausbildung oder Ausbildung in einem bundeseinheitlich geregelten Fachberuf des Gesundheitswesens, z. B. Kinderkrankenschwester oder Hebamme. Der Abschluss muss besser als „gut“ sein. Der Antragsteller kann auch eine besonders erfolgreiche Teilnahme an einem überregionalen Leistungswettbewerb nachweisen oder der Betrieb oder die Berufsschule begründen den Vorschlag auf Begabtenförderung. Ziel ist es, jungen begabten und leistungsbereiten Menschen gleich nach der Berufsausbildung eine Qualifizierung im erlernten Beruf zu ermöglichen.

Finanzielle Förderung: Ein Antragsteller bekommt maximal 1 800 Euro pro Jahr und das höchstens drei Jahre lang. Dabei muss er über die gesamte Förderperiode einen Eigenanteil von 20 Prozent, maximal 120 Euro selber tragen. Es werden die Kosten für die Teilnahme in tatsächlicher Höhe ersetzt, dazu gehören Fahrt-, Aufenthalts- und Materialkosten sowie für Handwerkszeug. Es gibt Zuschüsse zum Lebensunterhalt, wenn die Veranstaltung mehrtägige Abwesenheit vom Wohnort erfordert: pauschal 20 Euro Tagegeld und 20 Euro Übernachtungsgeld. Wenn höhere Übernachtungskosten nachgewiesen werden, gibt es bis zu 40 Euro für die Übernachtung. Findet die Maßnahme im Ausland statt, gelten besondere Bestimmungen.

Zielgruppe: Personen bis zum 25. Lebensjahr.

Zuständig: Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer oder Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung (SBB), Tel. 02 28/1 04 41 00, www.begabtenfoerderung.de.

Wichtig: Gefördert werden auch berufsübergreifende Maßnahmen. Förderschwerpunkt sind Intensivsprachkurse im muttersprachlichen Ausland. Die Anschaffung von Computerhard- und -software wird nicht gefördert.

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