Berufliche Fahrten Meldung

Steuer­abzug für Wegeunfälle: Arbeitnehmer rechnen berufliche Unfall­kosten ab.

Arbeitnehmer, die auf einer beruflichen Fahrt einen Auto­unfall hatten, können die Unfall­kosten in ihrer Steuererklärung geltend machen. Das gilt für alle Unfälle auf Arbeits­wegen, auf beruflichen Umzugs­fahrten und Fahrten zur beruflichen Zweit­wohnung. Die Ausgaben zählen zusätzlich zur Pendler- oder Dienst­reisenpauschale als Werbungskosten. Das gilt selbst dann, wenn Berufs­tätige den Unfall verursacht haben – nur nicht bei Alkohol am Steuer. Absetzen können sie sämtliche Ausgaben im Zusammen­hang mit dem Unfall, die nicht von anderer Seite erstattet wurden.

Tipp: Sammeln Sie Belege, dass die Fahrt berufs­bedingt war. Indizien dafür sind Ort und Uhrzeit des Unfalls, die sich aus polizei­lichem Unfall­bericht und aus Zeugen­aussagen ergeben. Gut ist, wenn der Arbeit­geber den beruflichen Anlass der Fahrt bestätigt oder die Berufs­genossenschaft den Unfall als Wegeunfall anerkannt hat. Lassen Sie den Wagen nicht reparieren, setzen Sie den nachgewiesenen Wert­verlust an.

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