Wer bei der Berliner Sparkasse kein Konto hat, darf kein Bargeld auf ein fremdes Konto einzahlen. Die Leistung „Bargeldeinzahlung für Nichtkunden“ hat das Institut seit dem 22. Mai 2009 gestrichen. Es begründet diese Maßnahme mit der Geldtransferverordnung der EU. Demnach sind alle Finanzdienstleister verpflichtet, bei der Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinan­zierung mitzuwirken. Bei Transaktionen ab 15 000 Euro sind Bankinstitute verpflichtet, die Daten der einzahlenden Person, also Name und Anschrift, an die Bank des Begünstigten zu übermitteln. Bei Nichtkunden erfolgt eine zusätzliche Identitätsprüfung.

Einige Sparkassen prüfen aufgrund interner Richtlinien auch schon bei geringeren Summen. Die Berliner Sparkasse setzt noch einen drauf. Ihr ist die zusätzliche Prüfpflicht zu aufwendig. Sie hat die Bareinzahlung für Fremdkunden deshalb ganz gestrichen.

Tipp: Zahlen Sie bargeldlos. Per Überweisung in Papierform, am Automaten oder per Onlinebanking. Das ist zudem bequemer und preiswerter.

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