Immer für Sie da. Bei einer gedruckten Karte ist der Akku niemals leer.
Wanderstöcke. Im Schnee geben sie Halt.

Berge und Wälder unter Schnee oder Raureif sind ein betörender Anblick. Doch das Wandern im Winter birgt einige Risiken. Mit diesen Tipps des Deutschen Alpenvereins kommen Sie sicher wieder zurück:

Richtige Kleidung wählen

Dazu gehören warme Unter­wäsche, Hand­schuhe, Mütze, imprägnierte Wanderstiefel und Gamaschen, die verhindern, dass Schnee in die Stiefel gelangt. Nützlich sind auch sogenannte Grödel, die Schnee­ketten ähneln und unter die Schuhe geschnallt werden. Ihre Zacken geben Halt auf vereistem Unter­grund.

Passende Ausrüstung mitnehmen

Wanderstöcke mit breitem Teller helfen, sich im Schnee zu bewegen. Eine Stirn­lampe ist wichtig, falls man erst in der Dunkelheit das Ziel erreicht. Ein Erste-Hilfe-Set gehört in jeden Ruck­sack.

Vor Sonne schützen

Die UV-Strahlung ist in den Bergen besonders stark und wird zudem von der Schnee­decke reflektiert. Darum sind Sonnencreme, Lippenpflegestift, eine Schirmmütze und Sonnenbrille mit UV-Schutz wichtig.

Im Schnee orientieren

Zuge­schneite Wege lassen sich schwer erkennen – wählen Sie Touren, die zum Winter­wandern freigegeben sind: Sie sind in der Regel markiert und lawinensicher. Wer in Berg­regionen wandert, in denen keine Winterwege ausgewiesen sind, kann sich mit einer Touren-App orientieren oder eine gedruckte Karte mitnehmen.

Recht­zeitig umkehren

Schauen Sie regel­mäßig auf die Uhr und aufs Wetter. Wird es dunkel oder verschlechtert sich die Sicht, können Sie leicht die Orientierung verlieren. Unter diesen Bedingungen sollten Sie umkehren oder die Tour verkürzen.

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