Ein gekündigter Restaurantmanager wehrte sich vor dem Arbeits­gericht. Er erklärte, er habe zu seinem Gehalt von 1 800 Euro brutto monatlich 1 000 Euro schwarz erhalten. Das Urteil: Er muss Steuern fürs Schwarz­geld nach­zahlen. In einem weiteren Prozess vor dem Sozialge­richt Düssel­dorf klagte er auf Krankengeld aus den illegalen Einkünften. Die Richter urteilten: Es kommt nicht darauf an, ob Sozial­versicherungs­beiträge wirk­lich gezahlt wurden. Illegale Einkünfte müssen aber nachgewiesen werden (Az. S 27 KR 290/14). Das konnte er nicht.

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