Beratung vor der Alten­pflege-Ausbildung

Tipps

Vor der Ausbildung zum Alten­pfleger eine gute Beratung zu bekommen, scheint fast ein Glücks­fall zu sein. Doch Beratung ist wichtig, weil sie mit unrealistischen Vorstel­lungen vom Beruf aufräumen und Ausbildungs­abbrüchen vorbeugen kann. Wenn Sie keine Schule finden, die Ihnen eine Beratung anbietet, nutzen Sie andere mögliche Informations­quellen.

Beratung vor der Alten­pflege-Ausbildung Alle Testergebnisse für Beratung an 16 Berufsfachschulen für Altenpflege

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Inhalt
  • Ansprech­partner. Bei Ihrem ersten Anruf bei einem Anbieter landen Sie eventuell im Sekretariat oder beim Empfang. Fragen Sie dort nach, wer für die Ausbildung zur Alten­pflegefach­kraft zuständig ist. Meist sind das geschulte Mitarbeiter oder die Schulleitung. Lassen Sie sich mit dieser Person verbinden und vereinbaren Sie mit ihr einen Beratungs­termin.
  • Vor-Ort-Beratung. Versuchen Sie, einen Beratungs­termin vor Ort beim Anbieter zu bekommen. Persönliche Beratungen sind in der Regel besser als telefo­nische.
  • Selbst­verpflichtung. Obwohl viele Anbieter auf ihren Internet­seiten Beratung versprechen, versuchen sie Ratsuchende am Telefon abzu­wimmeln. Bleiben Sie hartnä­ckig und pochen Sie auf einen Termin. Weisen Sie den Anbieter auf seine Selbst­verpflichtung hin, wenn es eine gibt.
  • Vorbereitung. Gehen Sie gut vorbereitet zu Ihrem Beratungs­termin. Notieren Sie Fragen, die Sie im Gespräch klären möchten. Informieren Sie sich vorab über den Anbieter und die Ausbildung dort.
  • Konfession. Erkundigen Sie sich im Beratungs­gespräch, ob Sie für die Ausbildung einer Konfession zugehören müssen. In dieser Branche gibt es viele konfessionell gebundene Anbieter.
  • Zweite Meinung. Wenn Sie mit der Beratung nicht zufrieden waren, gehen Sie zu einer weiteren Berufs­fach­schule und lassen sich dort noch einmal beraten. Über die Ausbildung selbst informieren die meisten Anbieter gut, auf individuelle Voraus­setzungen und Stärken gehen jedoch nur wenige ein. Eine zweite Meinung einzuholen, kostet zwar Zeit, kann aber nicht schaden.
  • Praktikum. Sollten Sie nach der Beratung noch unsicher sein, ob der Beruf des Alten­pflegers für Sie in Frage kommt, machen Sie ein Praktikum in einer Einrichtung der Alten­pflege. Bei vielen Berufs­fach­schulen ist das ohnehin Pflicht für Bewerber.
  • Alternative. Probieren Sie zusätzlich die Beratung des Beratungsteams Altenpflegeausbildung beim Bundes­amt für Familie und zivilgesell­schaftliche Aufgaben aus. Klicken Sie auf der Deutsch­land­karte einfach auf das Bundes­land, in dem Sie leben, und Sie finden Berater in Ihrer Region.
  • Literatur. Auf der Website www.altenpflegeausbildung.net des Bundes­amts für Familie und zivilgesell­schaftliche Aufgaben finden Sie viele Informationen rund um die Ausbildung zur Fach­kraft Alten­pflege, zum Beispiel die kostenlosen Broschüren Altenpflege – komm ins Team! für Jugend­liche und Altenpflegeausbildung für Quer­einsteiger.

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