Tipps

  • Anlaufstelle. Wenn möglich sollten sich Frauen mit ihrer Gründungsidee an eine Frauenberatungsstelle wenden. Diese Einrichtungen schnitten im Vergleich zu den anderen Anbietergruppen am besten ab. Männer haben es schwerer, guten Rat zu finden. Vorn mit dabei war hier die IHK Hannover. Die Erstberatung ist meist kostenlos und lohnt sich auch, wenn die Gründung dem Nebenerwerb dient.
  • Gründungskonzept. Eine Beratung ist oft nur so gut, wie Sie sich vorbereiten. Überlegen Sie, was Sie vom Berater erwarten, und fragen Sie nach. Gehen Sie die Checkliste durch. Setzen Sie ein Gründungskonzept auf und schicken Sie es dem Berater am besten schon vor dem Gespräch zu. So kann er sich in Ihr Modell eindenken und Fehler finden.
  • Präsentation. Eine Faustregel: Erst wenn Sie in der Lage sind, Ihre Geschäftsidee in kurzer Zeit verständlich darzulegen, können Sie auch andere überzeugen. Das ist zum Beispiel bei Bankgesprächen nützlich.
  • Freiberufler. Für Angehörige der freien Berufe fühlen sich die getesteten Beratungsstellen nicht immer zuständig. Freiberufler sollten sich möglichst an ihre Berufsverbände etwa für Journalisten oder Kammern beispielsweise für Ärzte oder Rechtsanwälte wenden.
  • Internet. Online-Plattformen bieten weitere Informationen zum Thema Existenzgründung. Sehr umfassend ist das Portal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie: Unter www.existenzgruender.de erhalten Sie kostenlos die Broschüre „Starthilfe“.

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