Checkliste: Diese Punkte gehören ins Beratungsgespräch

  • Markt. Was ist das Besondere an Ihrem Produkt? Gibt es einen Markt dafür?
  • Produktion. Wie wollen Sie das Produkt her- oder die Dienstleistung bereitstellen? Welche Entwicklungsschritte sind dafür nötig?
  • Kunden. Wer sind Ihre Kunden? Konnten Sie schon erste Auftraggeber gewinnen, die Ihre gute Arbeit neuen Kunden gegenüber bestätigen würden?
  • Konkurrenz. Gibt es Anbieter, die das gleiche Produkt wie Sie vertreiben? Wie steht Ihres im Vergleich dazu? Wie können Sie Schwächen ausgleichen? Was kostet das Produkt bei der Konkurrenz?
  • Marketing. Wie erfahren Ihre Kunden von Ihrem Produkt? Zu welchem Preis bieten Sie es an? Welche Vertriebswege werden Sie nutzen?
  • Finanzierung. Wie hoch sind Eigenkapital- und Kreditbedarf? Kommen Förderprogramme für Sie infrage? Wie hoch schätzen Sie Ihre Miet-, Personal-, Material- und Lebenskosten ungefähr?
  • Unternehmen. Haben Sie sich für eine Rechtsform entschieden? Planen Sie, Mitarbeiter einzustellen?
  • Standort. Wo möchten Sie Ihr ­Produkt anbieten? Welche Vor- und Nachteile hat dieser Standort? Wie wird er sich voraussichtlich entwickeln?
  • Qualifikation. Sind Sie sowohl fachlich als auch berufsrechtlich für Ihr Vorhaben qualifiziert? Besitzen Sie alle Zulassungen, zum Beispiel den Meisterbrief? Wie sieht es mit kaufmännischen und Branchenkenntnissen aus? Wie viele Jahre Berufserfahrung haben Sie?
  • Stärken und Schwächen. Kennen Sie Ihre persönlichen Pluspunkte? Experten raten dazu, lieber die eigenen Stärken auszubauen, anstatt sich ausschließlich auf das Ausgleichen der Schwächen zu konzentrieren.
  • Motivation. Was ist die Triebfeder Ihrer Existenzgründung? Stehen Sie voll und ganz dahinter oder gründen Sie „aus der Not heraus“, zum Beispiel wegen Arbeitslosigkeit?
  • Familie. Steht Ihre Familie hinter Ihrem Gründungsvorhaben? Ist sie bei Schwierigkeiten finanziell abgesichert? Wer aus Ihrem Familien- und Freundeskreis kann Ihnen finanziell oder auch ganz praktisch unter die Arme greifen, zum Beispiel, indem er oder sie für einen erkrankten Mitarbeiter einspringt?

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