Checkliste

Bevor Sie die Kasse wechseln, machen Sie sich bei mehreren Kandidaten ein Bild von der Kundenfreundlichkeit. Auf diese Punkte sollten Sie achten:

  • Telefon: Erreichen Sie auf Anhieb ­jemanden, der Ihnen weiterhelfen kann? Notieren Sie, wann Sie angerufen haben und was passiert ist. Werden Sie nicht Mitglied der Kasse, wenn
    - Sie zu den üblichen Bürozeiten auch bei mehreren Versuchen nicht über die Warteschleife hinauskommen,
    - Sie mehrmals weiterverbunden werden und niemand sich für zuständig erklärt,
    - versprochene Rückrufe bleiben aus.
  • Unterlagen: Fordern Sie einen Mitgliedsantrag und Informationen zum Beitragssatz an. Werden Sie nicht Mitglied der Kasse, wenn
    - Sie gar keine Antwort erhalten,
    - die Formulare unverständlich sind oder wichtige Informationen fehlen.
  • Geschäftsstellen: Wenn Sie eine persönliche Beratung vorziehen oder Wert darauf legen, einen Antrag direkt zur Genehmigung bei der Kasse vorzulegen, prüfen Sie, ob die Kasse eine Geschäftsstelle in der Nähe Ihres Wohnorts oder Ihres Arbeitsplatzes hat. Nur dann kommt sie infrage.
  • Testfragen: Stellen Sie der Kasse eine Frage, die für Sie wichtig ist, zum Beispiel bis zu welchem Alter Studenten beitragsfrei bei Vater oder Mutter mitversichert sein können. Am besten ist es, wenn Sie eine Idee davon haben, wie die richtige Auskunft lauten muss. Wählen Sie den Weg, auf dem Sie ­üblicherweise mit der Kasse kommunizieren: persönlich, telefonisch, per Mail, Fax oder Brief. Entscheiden Sie sich gegen die Kasse, wenn Sie auf Ihre Anfrage gar keine Antwort erhalten. Haben Sie aber Verständnis dafür, wenn die Kasse Nichtmitgliedern keine sehr speziellen oder individuellen Fragen beantworten kann.
  • Infomaterial: Besorgen Sie sich Infomaterial der Kasse als Broschüre oder aus dem Internet, zum Beispiel über Pflegebedürftigkeit, Zahnersatz oder das Angebot an Präventionskursen. Es ist kein gutes Zeichen, wenn eine Kasse ihren Kunden keine oder nur sehr dürftige Infos zu bieten hat.

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